Mitsingprojekt der Kantorei geht an den Start

Andreas Pumpa konnte 25 Sängerinnen und Sänger im evangelischen Gemeindehaus begrüßen.

HALVER ▪ Bereits um kurz vor halb acht haben sich einige gespannte Sänger und Sängerinnen vor der Tür des evangelischen Gemeindehauses an der Kirchstraße versammelt: „Wie schön, dass du auch gekommen bist“, begrüßten sich die Anwesenden, die sich größtenteils schon über ihr gemeinsames Hobby – das Singen – kennen.

Grund des Treffens war das neue Mitsingprojekt der evangelischen Kantorei, das am Mittwochabend unter der Leitung von Andreas Pumpa startete. 25 Frauen und Männer – darunter auch Sänger und Sängerinnen des Kammerchors Halver – hatten sich dort zusammengefunden, um an dem Projekt teilzunehmen. Die Veranstaltung sei vor allem für diejenigen gedacht, die schon etwas Chorerfahrung mitbrächten, erklärte Pumpa.

Und an Erfahrung schien es den Teilnehmern nicht zu mangeln: Es dauerte nicht lange, bis sich Sopran, Alt, Tenor und Bass zusammengefunden und richtig positioniert hatten, sodass die erste Chorprobe fast pünktlich beginnen konnte.

Drei Monate lang werden die Teilnehmer nun jeden Mittwoch von 19.30 bis 21.30 Uhr in den Räumen des evangelischen Gemeindehauses proben. Eingeübt werden überwiegend Stücke aus der klassischen Kirchenmusik, wie solche aus dem „Paulus“ von Mendelssohn und aus den Brahmsrequiem. Neben der klassischen Kirchenmusik sollen jedoch auch einige zeitgenössische – sich an den Pop annähernde – Musikstücke gesungen werden. Dabei legt Leiter Andreas Pumpa großen Wert auf die Stimmbildung seiner Chormitglieder. So sollen während der wöchentlichen Proben auch Hör- und Rhythmusübungen durchgeführt werden.

„Wir arbeiten auf ein Konzert hin“, berichtet Kantoreisprecher Sigfried Bohe. Dieses soll als Höhepunkt und Abschluss des Projekts am 10. April um 17 Uhr in der Nikolai-Kirche aufgeführt werden.

Im Vordergrund des Mitsingprojekts stehe jedoch das gemeinsame Musizieren: „Wir wollen möglichst viele Leute dazu animieren, mit uns zu singen, denn Musik verbindet“, erklärt Bohe. „Ich hoffe, dass sich durch das gemeinsame Musizieren viele neue Freundschaften bilden werden und der Zusammenhalt der Gruppe gestärkt wird.“

Nach Ostern soll übrigens ein ähnliches Projekt ins Leben gerufen werden. „Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Leute, die wenig oder noch gar keine Chorerfahrung haben“, erklärt Sigfried Bohe. Fehlende Erfahrung sollte somit keinen davon abhalten, sich im Gesang zu probieren. ▪ Lena Tollnick

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