Mitreißende Veranstaltung der AFG-Chöre

So bunt wie das Programm war auch die Kleidung der Sängerinnen und Sänger des Anne-Frank-Gymnasiums. -  Foto: Salzmann

HALVER - Bei strahlendem Sonnenschein tauchten die Chöre des Anne-Frank-Gymnasiums am Sonntag in der Schmalenbach-Aula der Firma Turck mit Lust und Laune in die glitzernde Welt des Musicals ein. Unter dem Motto „I have a dream – Best of Musical“ verzauberten rund 180 Mitwirkende ihre begeisterten Zuhörer mit allseits bekannten und beliebten Ohrwürmern von Elton John bis Leonard Bernstein.

Unter der Leitung von Stefan Lehmkuhl fingen die Chöre beim ersten Sommerkonzert der Schule das Flair erfolgreicher Musicals wie „The Lion King“, „West Side Story“, „Phantom der Oper“ und „Mamma Mia“ ein. 550 begeisterte Zuschauer – unter ihnen Gastgeber Werner Turck – feierten die jungen Akteure, die mit sichtlichem Vergnügen bei der Sache waren, mit lang anhaltendem Applaus.

Eingebunden in den sommerlichen Melodienreigen an ungewohntem Ort waren der Unterstufenchor, Schülerinnen und Schüler des Chorprofils der Jahrgangsstufen 6, 7 und 8, Aktive aus der Oberstufe und ein neuer Projektchor, in dem viele Ehemalige der Schule und Freunde der Chormusik mitmischen. Bei allen Darbietungen war Maike Lehmkuhl (Klavier) den großen und kleinen Akteuren eine souveräne, einfühlsame Begleiterin. Bei den Medleys gerieten ihre fließenden Übergänge zum „Kitt“, der alles zusammenhielt. Nicht zuletzt durch die hervorragende Akustik der Aula im Neubau der Firma Turck am Kirchlöher Weg geriet das beschwingte Konzert zu einem Hörgenuss. Schulleiter Paul Meurer („Das war großartig“) meldete denn auch gleich den Wunsch nach einer Wiederholung des Sommerkonzerts im kommenden Jahr an gleicher Stelle an. Dankesworte galten der Familie Turck und dem engagierten Lehrer-Team Stefan Lehmkuhl (Moderation), Gordon Schulte und Dörte Täschner-Pollmann, das für die reibungslose Organisation des Konzerts verantwortlich zeichnete.

Wie ein roter Faden zog sich das Motto des Konzerts durch alle Musicals, bei denen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Halt machten. Tony und Maria („West Side Story“) träumten – letztlich vergeblich – vom großen Liebesglück. Das „Phantom der Oper“ sehnte sich nach der Anerkennung seiner Musik. Simba, der junge Löwe, erträumte sich seinen Platz im Kreislauf des Lebens – und Sophie („Mamma Mia“) wünschte sich ihren Vater herbei. In unterschiedlicher Konstellation begeisterten die Chöre mit eingängigen und gesangstechnisch höchst anspruchsvollen Ohrwürmern. Einzig beim „König der Löwen“ und Songs wie „Circle of life“, „Hakuna Matata“ und „Can you feel the love tonight“ kamen alle Gruppen unter Lehmkuhls präzisem, sorgsam gestaltendem Dirigat zusammen. Harmonisch fügten sich die Stimmen zu einem stimmgewaltigen Ganzen. Intonation, Ausdruck und Präsentation waren aus einem Guss.

Popsongs aus der Feder von Abba, spritzig dargeboten und im besten Sinne „Rausschmeißer“ für den Nachhauseweg, bereiteten ebenso viel Vergnügen wie die gefühlvollen Liebeslieder, mit denen Bernstein sein Traumpaar Tony/Maria in der „West Side Story“ bedachte. Ganz klar: Ein Konzert mit Klasse.

Von Monika Salzmann

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