Günther Hösch und Dagmar Pioch machen doch vier Jahre weiter

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Bleiben an der Spitze des Fördervereins: Kassierer Hans-Peter Gebauer, Vorsitzender Günther Hösch und seine Stellvertreterin Dagmar Pioch (von links). Neu dabei ist Schriftführerin Dagmar Rüdiger, die Ute Bornefeld ablöst.

OBERBRÜGGE - Eigentlich hatten Günther Hösch und Dagmar Pioch schon im letzten Jahr - als sie ins Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbrügge gewählt wurden - angekündigt, nicht mehr für den Vorstand des Fördervereins kandidieren zu wollen. Doch angesichts der Tatsache, dass sich auf der gestrigen Mitgliederversammlung niemand finden ließ, für den Vorsitz zu kandidieren, ließen sich Hösch wie Pioch breitschlagen, noch einmal dem Förderverein vorzustehen.

Offensichtlich glaubten weder der Vorsitzende, noch seine Stellvertreterin daran, dass „intensive Gespräche“ in den nächsten Wochen zu einem anderen Ergebnis führen. Dies hatte Pfarrer Werner Kenkel als Wahlleiter erklärt und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass man noch in diesem Jahr einen neuen Termin für die Vorstandswahl ansetzen würde.

Denn der Vorstand hatte natürlich im Vorfeld der Mitgliederversammlung entsprechende Gespräche geführt - erfolglos. Und Pfarrer Kenkel befürchtete gestern, dass wegen der Wahlen deutlich weniger ins Gemeindehaus gekommen waren. Doch nun haben die Verantwortlichen des Fördervereins vier Jahre Zeit, Nachfolger für den Vorsitzenden und seine Stellvertreterin zu finden.

Dagegen bleibt Hans-Peter Gebauer dem Verein als Kassierer erhalten. Und eine Nachfolgerin für Schriftführerin Ute Bornefeld wurde mit Dagmar Rüdiger gefunden. Das Vorstandsquartett wurde einstimmig - bei Enthaltungen der Gewählten - gewählt. Somit sei die Arbeit der vergangenen acht Jahre nicht vertan, sondern werde weitergeführt.

Zuvor hatte Günther Hösch in seinem Rückblick an das Sommercafé, die Beteiligung am „Autofreien Volmetal“, den Martinsmarkt und die Weihnachtswerkstatt erinnert. Diese Veranstaltungen soll es auch in diesem Jahr wieder geben - mit Ausnahme des „Autofreien Volmetals“. Denn die Evangelische Kirchengemeinde Oberbrügge feiert eine Woche danach ihr 60-jähriges Bestehen.

Hans-Peter Gebauer konnte einen positiven Kassenbericht vorlegen, mit dem zu einem wesentlichen Teil der Theo-Tapsig-Kreis unterstützt wird. Und dies auch vor dem Hintergrund, dass der Förderverein ein wenig „geschrumpft“ sei, weil Mitglieder verstorben waren. Kein Grund, den Vorstand nicht einstimmig zu entlasten. - Det Ruthmann

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