Netzausbau

Mit E-Auto unterwegs? Hier können Halveraner jetzt Strom tanken 

Bürgermeister Michael Brosch, Kämmerer Markus Tempelmann und Ronald Ludwig vom Energieversorgungsunternehmen Mark stehen an der neuen E-Ladesäule am Kulturbahnhof in Halver
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Offiziell angezapft: Bürgermeister Michael Brosch, Kämmerer Markus Tempelmann und Ronald Ludwig vom Energieversorgungsunternehmen Mark-E, Leiter Kommunalmanagement, präsentieren die neue öffentliche E-Ladesäule in Halver am Parkplatz des Kulturbahnhofs.

Weiter geht´s mit dem Ausbau des E-Ladesäulen-Netzes in Halver. Neben der Möglichkeit am Rathaus, sein Auto mit Strom zu tanken, besteht nun auch eine zweite öffentliche Lademöglichkeit in Halver. Und sie hat ein ganz besonderes Etwas.

Die neue Ladesäule steht am Parkplatz des Kulturbahnhofs. Dahinter stecken die Stadt Halver und Mark-E. Die Kommune hat den Platz zur Verfügung gestellt, der Energieversorger hat bezahlt. Rund 15 000 Euro kostet so eine Ladesäule, wird aber mit 60 Prozent gefördert. Und wer sie baut, wird auch am Umsatz beteiligt.

Zwischen 85 und 90 Prozent der E--Auto-Besitzer laden ihren Wagen zuhause und beim Arbeitgeber. Ladesäulen im öffentlichen Raum wie am Kulturbahnhof oder im halböffentlichen Raum bei Raiffeisen werden nur zum kurzen Laden genutzt. Etwa während des Einkaufs oder eines Restaurantbesuchs. Für diese Fälle ist die neue Ladesäule gedacht und wurde auch genau aus diesem Grund in dieses Umfeld gesetzt – zentral und stadtnah. „Das ist eine Umfeld-Attraktivierung“, sagt Markus Tempelmann, der hinter der Initiative zum Bau der Ladesäulen steckt und mit dem Kommunalmanager von Mark-E, Ronald Ludwig, in Kontakt war und ist. 

Folierung speziell für Halver: An der Ladesäule ist der Aussichtsturm an der Karlshöhe abgebildet.

Über die Zusammenarbeit und die Unterstützung freut man sich sehr, sagt Tempelmann. Gemeinsam sucht man nach weiteren Standorten und ist auch im Gespräch mit Firmen und der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle, mit denen die Verträge kurz vorm Abschluss seien. Laden im Quartier sei das eine, laden im öffentlichen Raum das andere, sagt Bürgermeister Michael Brosch. „Das ist ein Mini-Baustein von ganz vielen“, sagt Brosch und verweist auf die Pläne der fünf Kommunen Oben an der Volme, das Netz mit Leadermitteln weiter auszubauen.

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