Prinzessinnen und Drachen erobern Kindergärten

Im Kindergarten „Pusteblume“ am Bächterhof führte jede Gruppe der Einrichtung ein Märchen auf. Die Kinder hatten sich dementsprechend „in Schale“ geworfen.

HALVER - Zum Start in die heiße Phase des Karnevals ging am Donnerstag auch in einigen heimischen Kindergärten die Post ab: Als Prinzessinnen, Elfen, Polizisten oder Drachen verkleidete Mini-Jecken sorgten für einen närrischen Ausnahmezustand.

Pünktlich um 11.11 Uhr öffneten sich im evangelischen Kindergarten „Pusteblume“ am Bächterhof die Türen für die Eltern, die zusammen mit ihren bunt kostümierten Schützlingen und den ebenfalls verkleideten Erzieherinnen ein paar unterhaltsame Stunden verbrachten. Jede Gruppe der Einrichtung führte ein Märchen auf und erntete von dem bestens gelaunten Publikum tosenden Applaus - der verdiente Lohn für tagelange Vorbereitungen. Anschließend ließen es sich Klein und Groß in gemütlicher Runde und natürlich mit Liedern rund um die fünfte Jahreszeit am großen „Märchenbüffet“ mit „Prinzenkeksen“ und „Prinzessinnenmuffins“ schmecken. „Die Eltern haben alle etwas zum Büffet beigesteuert. Und die Kinder sind total begeistert“, sagte Michaela Leitzbach, Leiterin der „Pusteblume“.

Hoch her ging es auch im evangelischen Kindergarten „Spatzennest“ an der Gartenstraße. Feuerwehrmänner, Elfen oder Ninja-Kämpfer konnten sich bei einer närrischen Modenschau in der Turnhalle von den Pippi Langstrumpfs oder Biene Majas bewundern lassen. Von Eltern gespendete Leckereien, Lieder zum Mitsingen und -klatschen, ein Kasperletheater und natürlich „Kamelle“ sorgten für strahlende Kinderaugen und somit für fröhliche Gesichter bei den ebenfalls verkleideten Erzieherinnen rund um Einrichtungsleiterin Gaby Bremmer.

Getanzt und gesungen wurde auch im bunt geschmückten katholischen Kindergarten St. Georg in Oberbrügge. Dort fiel der Startschuss für die Karnevalsfete allerdings erst am frühen Nachmittag. Zutritt zu der Party, bei der es auch ein von Eltern gespendetes Büffet gab, hatten neben den Kindern allerdings nur die ebenfalls kostümierten Mütter. „Schließlich ist Weiberfastnacht“, betonte die Leiterin der Einrichtung, Marianne Lüpke. Und auch ohne Väter sollte es eine rundum gelungene und stimmungsvolle Veranstaltung werden. - Lars Schäfer

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