Millionenschweres Wegeprojekt

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Halver - Die Stadtverwaltung will kurzfristig versuchen, Fördermittel im Landwirtschaftsministerium für den Wegebau im ländlichen Bereich nach Halver zu bewegen.

Es geht zum einen um die Ertüchtigung der Verbindung von Nonnen Ennepe nach Kreimendahl südlich der Bundesstraße 229, im anderen Fall um die Strecke vom Abzweig Richtung Glörfeld an der Landesstraße 528 über Magdheide Richtung Streitstück. Geplant  ist jeweils etwas mehr als einen Kilometer Strecke, der damit hergestellt werden könnte, erläuterte Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, am Mittwoch im Hauptausschuss. Dass Halver mit seiner Anmeldung zum Zuge kommt, ist noch nicht sicher. 

Insgesamt stecken in diesem Jahr 6 Millionen Euro für ganz Nordrhein-Westfalen im Fördertopf. Für das kommende Jahr ist eine Förderung in gleicher Weise vorgesehen, wusste Bürgermeister Michael Brosch von einer Zusammenkunft interessierter Kommunen in der vergangenen Woche zu berichten. 

Die maximale Förderhöhe für eine Maßnahme seitens des Landwirtschaftsministeriums liegt bei 500 000 Euro. In der Regel beträgt der Eigenanteil der Kommune 40 Prozent. Als Stadt in der Leader-Förderregion könnte er in Halver bei lediglich noch 30 Prozent liegen und damit die Chance bieten, eine erhebliche Landesbeteiligung einzuwerben. Aus Eigenmitteln wären die Vorhaben jedenfalls nicht zu stemmen. 

Im politischen Raum gab es durchweg grünes Licht zu der Bekanntgabe. Im Mai hatten CDU, Grüne und FDP in einem gemeinsamen Antrag angeregt, diesen neuen und unbürokratischen Förderweg zu prüfen. 

Voraussetzung, um überhaupt an die Unterstützung zu gelangen, ist die Tatsache, dass die Stadt Halver bereits im Jahr 2016 ein Wegenetzkonzept für den ländlichen Raum hat entwickeln lassen. Damit war sie verhältnismäßig früh unterwegs, und so sind es zurzeit nur etwa 50 Kommunen, die für das Programm in Frage kommen. Elf davon hätten Interesse signalisiert, hieß es im Ausschuss am Mittwoch weiter.

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