1. come-on.de
  2. Volmetal
  3. Halver

Halver erhält Förderung für barrierefreie Bushaltestellen

Erstellt:

Von: Florian Hesse

Kommentare

Den erhofften Zuwendungsbescheid für den Umbau der ZOBs: Von links Halver Joachim Künzel (NWL), Verkehrsministerin Ina Brandes, Michael Brosch und Annette Schulte. 
Der erhofften Zuwendungsbescheid für den Umbau der ZOBs: Von links Halver Joachim Künzel (NWL), Verkehrsministerin Ina Brandes, Michael Brosch und Annette Schulte.  © Land NRW

Die Stadt Halver hat seit Montag grünes Licht für den Aus- und Umbau der Zentralen Omnibusbahnhöfe am Schulzentrum und in der Stadtmitte an der Bahnhofstraße, Höhe Sparkasse. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,608 Millionen Euro trägt das Land rund 1,4 Millionen. Der Förderbescheid wurde Anfang der Woche an Bürgermeister Michael Brosch und die Leiterin der Kämmerei, Annette Schulte, übergeben.

Halver - „Seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister der Stadt Halver setze ich mich gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen nach Kräften für eine barrierefreie Stadt ein. Ich tue dies nicht nur, weil ich wegen einer eigenen körperlichen Einschränkung oft vor unnötigen und unüberwindbaren Barrieren im öffentlichen Raum stehe. Ich mache mich stark für eine barrierefreie Stadt, weil dies bei unserer demografischen Entwicklung künftig immer wichtiger wird. Gleichzeitig profitieren junge Menschen mit Kinderwagen, Fahrrädern und viele Weitere. Die Förderung versetzt uns nun in die Lage, beide Busbahnhöfe barrierefrei umzubauen und damit einen weiteren wichtigen Schritt für eine dauerhafte selbstbestimmte Teilhabe vieler Menschen am öffentlichen Leben umzusetzen“, kommentiert Bürgermeister Brosch den Zuwendungsbescheid, den die Halveraner durch Verkehrsministerin Ina Brandes in Düsseldorf entgegennehmen konnten.

„Verkehrspolitik ist Klimaschutz“

„Eine gute Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Dazu gehöre auch, dass Bushaltestellen und Bahnhöfe zu guten Orten für Menschen mit und ohne Behinderung werden“, so die Ministerin. Gemeinsam mit den Zweckverbänden unterstütze das Land Städte und Gemeinden bei dieser Aufgabe.

Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen merkt an: „Mobilität ist ein wichtiger Grundpfeiler der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.“ Sie freue sich, dass mit der Förderung für Halver sowie für die Städte Euskirchen und Bad Salzuflen insgesamt 50 Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden könnten.

Der Umbau geht zurück auf die Maßgaben des Personenbeförderungsgesetzes. Mittelfristig geht es sogar um deutlich mehr: Insgesamt 120 Haltepunkte auf Halveranere Stadtgebiet sollen im Lauf der Jahre umgerüstet werden. Einschließlich der Busbahnhöfe stehen Gesamtkosten von rund 5 Millionen Euro in Rede. Die Priorität liegt danach bei den Haltestellen Eichholz, Langenscheid, Schulstraße, Karlshöhe, Goethestraße, Friedhof, Leye, Weißenpferd und Mittelstraße.

Auch interessant

Kommentare