Vakt auf der Suche nach Sponsoren

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Noch gibt es zehn Schmetterlinge, die Vakt für eine eigene Gestaltung zur Verfügung stellt – lediglich am 6. Juli sollen die Falter für einen Tag die Innenstadt verschönern.

Halver - Die Stimmung ist gedämpft bis trübe bei den Mitgliedern des Vereins Aktion Kunst Treff (Vakt), die sich gestern in ihrem Domizil an der Susannenhöhe trafen. Denn es geht um die Zukunft des Vereins, die aktuell recht ungewiss ist. Auf der einen Seite werden sie im Sommer den Raum im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus Carthausen verlassen müssen.

Andererseits wissen sie Vakt-Mitglieder nicht, ob sie in einem der Häuser der Kultur unterkommen. Das Problem sind die Mietkosten: 4000 Euro im Jahr kann der Verein nicht aufbringen, um das gesamte Erdgschoss eines Schieferhauses zu mieten. Nimmt man nur die Hälfte, also etwa 30 Quadratmeter, dann „können wir uns nur treffen, aber nichts anbieten“, erklärt Vakt-Vorsitzende Karin Schloten-Walther.

Denn um Staffeleien oder große Tische für Aktionen, die Malschule et cetera aufstellen zu können, würden die beiden Räume mit 12 und 14 Quadratmeter nicht ausreichen, zumal einer davon ein Durchgangsraum sei. Daher sei man auf Sponsoren angewiesen, die regelmäßig Vakt finanziell unterstützten. Zumal Ziel und Zweck des Vereins ist, eine Mitgliedschaft und auch Kurse zu bieten, die man sich leisten könne. Schließlich wolle Vakt nicht Künstler nach vorne bringen, sondern etwas für die Kunst in der Stadt tun.

„Wir dienen der Stadt“, daher erhoffen und erwarten die Vakt-Mitglieder auch ein Entgegenkommen der Stadt in Sachen Miete. Was aktuell bedeutet, dass noch völlig offen ist, ob ein Mietvertrag (in welcher Größenordnung auch immer) unterzeichnet wird. Die Alternative: Vakt würde aufhören zu existieren, weil es für zwei Treffen pro Woche zu teuer sei. Eine kleine Hoffnung: Wenn man für zwei Jahre Unterstützung erhielte, könnte sich der Verein finanziell neu aufstellen und zu mehr Unabhängigkeit gelangen. - Det Ruthmann

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