8. Midsummer Open Air: Aufwand und Improvisation belohnt

Zufriedene Gesichter: Tim Masson (2. von links) und Chris Janz (rechts), die Organisatoren des Midsummer Open Airs, mit einigen freiwlligen JHelfern. ▪

HALVER ▪ Offiziell war das achte Midsummer Open Air in den späten Abendstunden des Samstags mit dem letzten Akkord der Hauptband „The Blackout Argument“ beendet gewesen. Für Tim Masson und Chris Janz, dagegen endete die Veranstaltung erst gestern richtig.

Gemeinsam mit einigen freiwilligen Helfern räumten die beiden Organisatoren des Festivals die letzten technischen Gerätschaften aus dem Raum unterhalb des Musikpavillons im Rathauspark.

„Es hat sich wieder gelohnt, wir sind voll und ganz zufrieden“, zog Masson ein positives Fazit – und kündigte an, das Midsummer Open Air auch in den kommenden beiden Jahren auf die Beine stellen zu wollen. „Die zehnte Auflage wollen wir auf jeden Fall noch schaffen und danach mal weiter schauen“, erklärte der 30-Jährige, der mittlerweile im Saarland wohnt.

Neun Bands und drei Liedermacher hatten rund 800 Zuhörer am Samstag zu begeistern gewusst, und sowohl die Musiker als auch die Besucher hätten sich ausschließlich positiv über das Festival und die Organisation geäußert. „Das ist natürlich schön, wenn man nach der vielen, vielen Arbeit im Vorfeld mit Lob überschüttet wird. Dann weiß man wieder, wofür man die ganze Sache macht“, sagte Masson.

Wie in den Vorjahren, so hatten die Organisatoren auch diesmal Improvisationstalent bewiesen. So waren vor Veranstaltungsbeginn unter anderem diverse Pavillonzelte, die beim Aufbau kaputt gegangen waren, in Windeseile ausgetauscht, Lampen für den „Bandraum“ unterhalb des Musikpavillons beschafft und kurzfristig ein neuer Toilettenwagen herangekarrt worden. „Es läuft ja doch immer anders als man sich das vorstellt“, erklärte Janz grinsend – und ergänzte, dass das Open Air erst zum zweiten Mal ohne die beiden „Klassiker“ – Stromausfall auf der Bühne und brennende Kabeltrommeln – ausgekommen sei.

Dass das Open Air auch überregional bekannt und beliebt ist, zeigte sich auch an der weiten Anreise, die einige Besucher auf sich genommen hatten. „Ich habe mich mit einem jungen Pärchen unterhalten, das aus Hildesheim kommt und eigens für unser Festival seinen Urlaub in Amsterdam unterbrochen hat“, erzählte Masson. ▪ Sven Prillwitz

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