Bestzeit geknackt

Unter drei Stunden war sein Ziel, unter drei Stunden ist er geblieben: Michael Grothe beim ITU-Triathlon in Action.

Halver/Hamburg - Unter drei Stunden zu bleiben, das war sein Ziel. Und er hat es geschafft. Am 19. Juli nahm Michael Grothe am ITU Triathlon in Hamburg teil (wir berichteten) und lief bei einer Zeit von 2 Stunden, 57 Minuten und 12 Sekunden durchs Ziel.

Vor allem im Schwimmen, seiner, wie er selbst sagt, nicht stärksten Disziplin, konnte er im Vergleich zum Vorjahr einige Zeit wett machen. Um sieben Minuten konnte er sich auf der 1500 Meter langen Strecke durch die Alster verbessern. Im Radfahren, einer Distanz auf 40 Kilometern um Hamburg herum, war er 12 Sekunden schneller. Lediglich im Laufen (10 Kilometer) büßte er in diesem Jahr 1,5 Minuten ein. „Ich bin mit meinem Ergebnis wirklich sehr zufrieden“, sagte Grothe im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger. Einer nunmehr dritten Teilnahme im kommenden Jahr stehe derzeit nichts im Wege. „Jetzt trainiere ich auf Zeit“, sagt er. Im Radfahren und Laufen wolle und könne er noch schneller werden.

Doch nicht nur für seinen eigenen sportlichen Ehrgeiz absolvierte Michael Grothe den Triathlon. Mit seinem Start unterstützt er zudem wieder Hilfsprojekte in Afrika. Es ist eine Idee des „ERF International“, dem Evangeliumsrundfunk in Wetzlar, bei der Sport und die Möglichkeit, Menschen in Afrika zu helfen, verbunden wird.

Die Veranstalter des ITU-Triathlons in Hamburg gaben eine Zielzeit von dreieinhalb Stunden vor, Sponsoren konnten einen beliebigen Betrag pro Minute, die Michael Grothe unter der Zielzeit blieb, spenden.

1000 Euro sammelte allein Michael Grothe mithilfe seines Starts und seiner Sponsoren. 70 Läufer gingen insgesamt für dieses Projekt an den Start, es kamen rund 26 000 Euro zusammen.

Drei Projekte sollen nun mit dem Erlös des Triathlons unterstützt werden: Projekt Hanna, Projekt Samuel und das Projekt „Afrika soll leben“. Es verfolgt die konkrete Lebenshilfe für Menschen in Ost- und Westafrika, bei der Radiobeiträge auf Suaheli und Französisch verfasst werden und - in Kenia und der Elfenbeinküste produziert - Menschen Unterstützung, lebensnahe Hilfe und Tipps erhalten.

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