Von melodisch bis brachial

„The Blackout Argument“ machen sich aus München auf die Reise nach Halver.

HALVER ▪ Neun Bands und drei Liedermacher treten am 13. August bei der achten Auflage des „Midsummer Open Air“ im Rathauspark auf. Der Allgemeine Anzeiger stellt diese Gruppen und Singer/Songwriter in den kommenden Tagen vor. Den Auftakt machen heute der Headliner „The Blackout Argument“ und „The Hirsch Effekt“.

Seit 2005 sind „The Blackout Argument“ in Sachen melodischem Post-Hardcore unterwegs. Die Musik des Quintetts aus München zeichnet sich aus durch eine Mischung aus knallharten, im Metal- und Hardcore-Bereich verorteten Elementen mit abrupten Stopps und melodischen Passagen. Frontmann Raphael Schmid wechselt ebenfalls zwischen brachial vorgetragenem und melodisch gehaltenem Gesang.

„The Blackout Argument“ waren bereits mehrfach auf Europatournee unterwegs und spielten dabei unter anderem im Vorprogramm von Szenegrößen wie „boysetsfire“ und „Shai Hulud“. Im Februar erschien das aktuelle Album „Detention“, an dem die Gruppe rund eineinhalb Jahre lang gearbeitet hatte.

Einige der 14 neuen Songs werden die Bayern den Zuhörern auch im Rathauspark „um die Ohren hauen“. Für Fans der Band ist der Auftritt in Halver übrigens eine der letzten Gelegenheiten, die fünf Jungs live auf der Bühne zusehen, denn Ende des Jahres werden sich „The Blackout Argument“ auflösen.

Der Einordnung in eine musikalische Schublade verweigern sich die Hannoveraner von „The Hirsch Effekt“. Das Trio aus Niedersachsen vermischt Indierock, Metal, Post-Punk, Rock und Elektromusik und unterlegt diese eigenwillige, aber technisch anspruchsvolle Mischung mit kurzen emotionalen Texten. „Ein virtuoses musikalisches Unwetter, auf das man sich einlassen muss“, schwärmen Tim Masson und Christian Janzen, die das Midsummer Open Air organisieren.

Das Debütalbum „Holon: Hiberno“ wurde in der Musikpresse kontrovers diskutiert und zumeist positiv bewertet. Konsequenz: Obwohl sich die Mitglieder von „The Hirsch Effekt“ erst 2008 als Band zusammenfanden, hat sich die Gruppe bereits einen Namen gemacht. ▪ Sven Prillwitz

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