Meinhardt führt weiterhin den Tus Oeckinghausen

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Anni Blumberg wurde für 40 Jahre Vereinstreue geehrt. ▪

HALVER ▪ In das höchste Amt im TuS Oeckinghausen wurde Heinz Meinhardt nun während der Jahreshauptversammlung des Vereins einstimmig wiedergewählt. Doch weitere zwei Jahre wolle er nicht im Vorstand bleiben: „Mit 70 sollte keiner mehr Vorsitzender sein. Da muss man an die jüngere Generation abgeben“, so Meinhardt.

Die Versammlung diente auch als Anlass, Anni Blumberg für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Damenabteilung zu ehren. Blumberg erhielt eine goldene Anstecknadel und herzliche Glückwünsche vom Verein. Doch nicht nur aktuelle Themen, wie die einstimmig angenommene Satzungsänderung, wurden angesprochen. Der Abend wurde genutzt, um einen genauen Blick auf die Aktivitäten des vergangen Jahres zu werfen. Als gelungene Veranstaltungen wurden beispielsweise der Wandertag und das Damenturnen im Oktober verbucht. Einen eher mäßigen Zuspruch gab es dagegen auf die „Schweinehundparty“ an der Susannenhöhe. Besonders gelobt wurde der Erfolg der Tchoukball-Abteilung, in der die Jugendlichen sehr engagiert seien.

Für die Zukunft ist bereits einiges geplant. So zum Beispiel die Sportabzeichen im Mai, ein Volleyballturnier im November und ein Wandertag, bei dem neben der Wanderung auch Gesellschaftsspiele angeboten werden sollen. Im Zuge der Fußballweltmeisterschaft wird es „Public Viewing“-Veranstaltungen geben.

Eine hitzige Diskussion löste der erste Vorsitzende mit seinem Vorschlag aus, aus verschieden Verbänden auszutreten – etwa aus der SG Schalksmühle-Halver. Zu dieser habe der TuS Oeckinghausen keine wirkliche Verbindung und es entstünden nur unnötige Kosten, so Meinhardt. Torsten Tweer, Leiter der Abteilung Handball der SG, reagierte empört. So seien die elf jugendlichen Mitglieder ein Aushängeschild für den TuS. Zudem führte er an: „Ich lasse mir nicht vorwerfen, ich hätte nichts angegangen. Wir sind immer offen für Neues und ihr müsst uns nur ansprechen.“ Die Mehrheit der Versammlung sprach sich klar gegen einen Ausstieg aus. So habe Image und Tradition hohes Gewicht und die SG gehöre „einfach dazu“. Zudem seien die Kosten relativ gering. Im Streit ging man schließlich nicht auseinander, denn Meinhardt räumte ein: „Es ist natürlich gut, wenn ich auch mal eins auf die Nase kriege.“ ▪ jan

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