Pläne vorgestellt

Neuer Park in Oberbrügge: Angst vor Vandalismus

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So sieht der Plan für den Mehrgenerationenpark aus.

Oberbrügge - Mit einer kleinen Präsentation stellte Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer am Sonntagabend den Oberbrüggern im Rahmen des Dorfabends im Bürgerhaus noch einmal das Projekt des Mehrgenerationenparks „FamiliypOEnt“ vor.

Wie berichtet, soll das Umfeld rund um die Grundschule neu gestaltet werden, sollen unter anderem neue Wege um den Teich geschaffen werden, der Sportplatz einen neuen Belag und Beleuchtungsmasten erhalten, verschiedene Trimm- und Spielgeräte aufgestellt werden und rund um eine neue, größere Hütte eine Art kleiner Biergarten entstehen. 

Für Letzteres ist Roland Pfeiffer derzeit in Verhandlungen mit der Gemeinde Schalksmühle: Auf dem Jahnsportplatz hatte die Gemeinde kleine Holzhäuser für Flüchtlinge errichten lassen, die aber nie genutzt wurden. Eine dieser fünf mal zehn Meter großen Unterkünfte könnte in Zukunft in Oberbrügge Platz finden und dort auch für Ausschank bei Festen und Ähnliches genutzt werden. 

Zudem stellte Pfeiffer die Pläne für das Dorf-Café im ehemaligen DRK-Heim vor. Die Oberbrügger zeigten sich zwar angetan von den Plänen zur Erneuerung, äußerten aber auch Sorgen – vor allem vor Zerstörung der neuen Anlagen. „Ganz ausschließen kann man das zwar nie, aber wir planen schon so, dass alles sehr vandalismus-sicher ist“, sagte Pfeiffer. So seien etwa die Trimm-Geräte aus Stahl statt aus Holz. Zudem, so ergänzte Jürgen Wichert, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Oberbrügge-Ehringhausen, werde sich auch das Aktionsbündnis um den Mehrgenerationenpark kümmern. 

„Wir übernehmen die Trägerschaft und wollen dafür sorgen, dass alles so schön bleibt“, sagte Wichert. Auch Bürgermeister Michael Brosch bestätigte, dass man in langen Gesprächen mit dem Aktionsbündnis nach einer Lösung für das Modell der Trägerschaft gesucht habe. „Wir sind da auf einem guten Weg miteinander.“

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