Erster Schultag

Viele Erstklässler, viele Feiern

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An der Regenbogenschule in Halver wurden die neuen Erstklässler begrüßt.

Halver/Oberbrügge - An vier Schulen in Halver und Oberbrügge wurden die neuen Schüler mit einer Feier begrüßt. 

An den beiden Standorten der Regenbogenschule am Pestalozziweg und Am Nocken hatten die neuen Erstklässler gestern ihren ersten Schultag. „Einschulungen gehören zu den Höhepunkten eines Schuljahres“, sagt Konrektorin Susanne Grieb-Falkenroth, die am Halveraner Standort am Pestalozziweg die neuen Schüler begrüßen konnte. 

Nach einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche waren die Kinder von ihren Familien zur Schule gebracht worden. „Es freut mich sehr, dass so viele Erwachsene gekommen sind, um euch an diesem sehr, sehr wichtigen Tag zu begleiten“, sagte die Konrektorin zu den Kindern. „Für euch beginnt eine spannende und interessante Zeit“, versprach sie. „In euren neuen Klassen werdet ihr sicherlich viel Spaß haben, jeden Tag etwas Neues lernen und viele neue Freunde finden.“ 

Auch ihren Familien würden die Schüler viel Freude bereiten, wenn sie jeden Tag mit neu gelernten Buchstaben, Zahlen und Rechenaufgaben aus der Schule kämen. „Ihr werdet vielleicht auch Fehler machen und Unterstützung brauchen“, sagte Grieb-Falkenroth. Die würden sie von ihren Eltern, Familien und den Lehrern der Regenbogenschule erhalten. 

Erste Unterrichtsstunden

Bevor es für die Erstklässler in die Klassen ging, sang der Schulchor das Schullied „Ich bin klasse, so wie ich bin“, welches die Erstklässler vor den Ferien schon kennengelernt hatten, sodass sie bereits mitsingen konnten. Danach ging es für die drei ersten Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen zur ersten Unterrichtsstunde, mit nagelneuen Schulranzen aber ohne Schultüten. Die bekamen sie erst nach dem Unterricht zurück.

Freunde finden: Das war der Haupttenor bei der Feier in Oberbrügge.

Am Standort Oberbrügge zeichnete Schulleiterin Petra Schreiber für die Begrüßung verantwortlich. Nach dem Gottesdienst in der evangelischen Kirche versammelten sich die Erstklässer, deren Eltern und Begleitung im Atrium der Schule. Mit zum Programm gehörten auch die Zweitklässler, die auf Nachfrage der Schulleiterin Tipps gaben und berichteten, was an der Schule so toll ist. 

Die Meinung war dabei einhellig: „Es ist toll, dass ich hier so viele neue Freunde kennengelernt habe.“ Und so war die Antwort der Erstklässer, auf die Frage, was sie sich für ihren Schulstart wünschen, quasi vorprogrammiert, denn das Thema Freundschaften schließen scheint ein großes zu sein. 

Einschulungsfeiern an den Schulen in Halver

Zum Abschluss ihrer Rede richtete Petra Schreiber ihr Wort an die Elternschaft: „Ich wünsche ihnen allen viel Geduld mit ihren Kindern. Behalten sie immer im Kopf, das noch viel Zeit bis zum Abitur ist. Seien sie nachsichtig und verständnisvoll.“ Mit diesen Worten übergab sie wieder an die Zweitklässler, die die i-Männchen mit einem Lied erneut begrüßten. Anschließend stand der Start in das Schulleben an. Während sich die Erstklässler in die Klasse zurückzogen, saßen die Eltern bei Kaffee und Brötchen beisammen. Zudem wurde abschließend ein Blick in die Klasse genehmigt, um den Moment des ersten Schultags festzuhalten.

Musikalische Begrüßung an der Lindenhofschule

„Ich bin so kribbel-krabbel fröhlich, ich bin so zippel-zappel aufgeregt.“ Kaum ein anderes Lied hätte wohl die Stimmung der 64 i-Dötzchen an der Lindenhofschule gestern an ihrem ersten Schultag besser wiedergeben können. Der Schulchor präsentierte dieses Stück für die neuen Mitschüler in der Turnhalle. 

„Wir freuen uns, dass Sie heute unsere Gäste sind, und wir freuen uns natürlich ganz besonders auf euch“, hieß Schulleiterin Monika Lauterbach Gäste und neue Schüler willkommen. Aufgeregt waren auch die Eltern und Großeltern, die die Mädchen und Jungen zur Einschulung begleiteten. Der erste Schultag begann mit fröhlicher Musik und viel Bewegung. 

Begrüßung in der Lindenhofschule.

„Die Lindenhofschule in Halver mittendrin, da geh‘n wir gerne hin“ sang der Schulchor weiter. Die Einer- und Zweierjahrgänge begrüßten die Neuen mit einem Xylophon-Stück. Die Klasse Amethyst hatte in ihre Choreografie zu „Don‘t let me down“ sogar Luftsprünge für die i-Dötzchen eingebaut. Rasant präsentierten die Waveboarder ihr Können, rollten unter einem Seil hindurch und übersprangen es später. 

Auch eine Gruppe Trommler präsentierte ihr Können, bevor Monika Lauterbach die neuen Schüler namentlich nach vorne bat. Dort wurden sie von ihren Mitschülern begrüßt, danach ging es in den Unterricht. Die Eltern nutzten in dieser Zeit die Gelegenheit zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen. Die Bewirtung übernahm der Förderverein der Lindenhofschule.

Begrüßung der neuen Fünfer an der Humboldtschule

Das war ein würdiger und herzlicher Empfang, den die Humboldtschule ihren „Neuen“ bereitet hat. Und dabei waren vorher alle so aufgeregt: die neuen Fünftklässler vor ihrem ersten Schultag, die Eltern und Großeltern, auch die Lehrer, ob alles klappt, und natürlich die Mädchen und Jungen aus den sechsten Klassen. Sie sind jetzt nicht mehr die Jüngsten an der Humboldtstraße und steuerten den größten Teil des Programms in der proppenvollen Aula bei. Am Anfang des gestern nur kurzen Schultags an der Halveraner Sekundarschule stand ein Gottesdienst in der Kirche Christus König. Dann ging’s in die Schule und dort richtig los. 

Herzlich willkommen an der Humboldtschule.

Das Schulleiter-Team, Rainer Klausing, Christina Meemann und Angelika Vos, übernahm die Begrüßung, und Klausing und Meemann spielten den Doppelpass: Vor- und Nachteile der möglichen Klassenkonstellationen nahmen sie auf die Schippe: Zu viele Jungs, zu viele Mädchen? Hausaufgaben ja oder nein? Gemeinsames Mittagessen in der Kantine? Lieber Lehrerin oder lieber Lehrer? Für und gegen alles flogen die Argumente hin und her, bis die Schüler der sechsten Klassen die Regie übernahmen. Rap und Videoclip, Tanzaufführung und eine Trommelnummer gab es zu hören und zu sehen. 

Schule ohne Rassismus

Auch um eines der Leitmotive der Humboldtschule – Schule ohne Rassismus – ging es, als sich die Schüler der 6 b den Neuen vorstellten. Von Syrien bis Lettland reicht der Schuleinzugsbezirk dieser Klassengemeinschaft. Auch der Namensgeber der Schule wurde kurz vorgestellt. Nein, die Humboldtschule heißt nicht so, weil sie an der Humboldtstraße steht, und auch nicht, weil die Gebrüder Humboldt sie gebaut haben könnten. Tatsächlich geht es um die Brüder Wilhelm und Alexander, Bildungsreformer und Universalgelehrte, erfuhren die Schüler in der lockeren ersten Unterrichtseinheit. 

Zwei 5. Klassen wurden für das neue Schuljahr gebildet, die an der Humboldtschule alle Abschlüsse der Sekundarstufe 1 erwerben können in einem System mit hoher Durchlässigkeit, das heißt bis hin zur Ausbildungsreife oder zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

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