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 Ausschuss spricht über Hochwasserkosten in Halver

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Von: Florian Hesse

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Brücke übe r die Schlemme
Auch Brückenbauwerke müssen instandgesetzt oder neu gebaut werden. © Florian Hesse

„Unser Ziel ist es, dass wirtschaftlich nichts an der Stadt hängen bleibt.“ So formulierte es am Donnerstagabend Bürgermeister Michael Brosch, als es im Hauptausschuss um Mehrausgaben in Höhe von 3,42 Millionen Euro ging, die nach jetzigem Kenntnisstand für die Beseitigung von Schäden nach dem Hochwasser vom 14. Juli fällig werden.

Halver - „Unser Ziel ist es, dass wirtschaftlich nichts an der Stadt hängen bleibt.“ So formulierte es am Donnerstagabend Bürgermeister Michael Brosch, als es im Hauptausschuss um Mehrausgaben in Höhe von 3,42 Millionen Euro ging, die nach jetzigem Kenntnisstand für die Beseitigung von Schäden nach dem Hochwasser vom 14. Juli fällig werden.

Das Land springt ein

Am Ende werden diese Kosten aber nicht bei der Stadt bleiben. Die erforderlichen Beträge werden dem Land Nordrhein-Westfalen gemeldet, das den Kommunen milliardenschwere Hilfen zugesagt hat, um die zerstörte kommunale Infrastruktur nach dem verheerenden Ereignis wieder aufzubauen.

Für die Darstellung der Kosten im Haushalt – dazu war die Sitzung erforderlich – ist allerdings die politische Zustimmung des Rates erforderlich, der auch den weiteren Wiederaufbauplan genehmigen muss, der zurzeit mit Hochdruck erstellt wird.

Zeitdruck aus mehreren Gründen

Mit welchem Druck gearbeitet wird, zeigte sich schon in der Sitzung und der Darstellung der Verwaltung. Kämmerer Markus Tempelmann wusste von bereits 700 000 Euro die bereits in diesem Zusammenhang beauftragt seien. Fachlich noch näher dran war aber Michael Schmidt, Chef der Bauverwaltung, der bereits knapp 900 000 Euro auf dem Zettel hatte.

Die Zeit drängt dabei aus mehreren Gründen. Wo nötig, muss die Verkehrssicherheit gewährleistet werden auf städtischen Straßen und Brücken die durch die Flut in Mitleidenschaft gezogen oder sogar völlig zerstört wurden. Außerdem geht es aber auch darum, sich rechtzeitig Material und Ressourcen zu sichern, wie Michael Schmidt es aus der Praxis schilderte. Das gelte für Kapazitäten zum Asphaltieren, aber auch um Bauteile für Brücken, die man sich rechtzeitig sichern müsse. Zu befürchten stehe, dass manche Teile aufgrund der Nachfrage auf Jahre hinaus gar nicht verfügbar seien. Zurzeit seien etwa 380 000 Euro für die Reparatur von Brücken verausgabt und rund 500 000 Euro für Straßen mit abgängigen Banketten, nannte Schmidt Schwerpunkte auf die Nachfrage von Marvin Schüle, Fraktionsvorsitzender der CDU.

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