Mehr Wohnbebauung an der Falkenstraße

Vor zwei Jahren stand hier noch ein Wald – nun soll diese Fläche südlich der Falkenstraße dem Baugebiet „Linger Weg“ zugeschlagen werden- -  Foto: Ruthmann

Halver - Die Stellungnahme zur Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans, in dem die Flächen südlich der Bundesstraße 229 gegenüber der Susannenhöhe als Gewerbegebiet dargestellt wird, ist eine Maßnahme der Stadt, weitere Bauflächen ausweisen zu können.

Von Det Ruthmann

Um auch den Bedarf an Grundstücken für eine Wohnbebauung decken zu können, soll eine Fläche südlich der Falkenstraße umgewandelt werden.

Wie Bau-Fachbereichsmitarbeiter Peter Kaczor den Mitgliedern des Umwelt- und Abfall- sowie des Planungsausschusses erläuterte, sei vor zwei Jahren eine Waldfläche gerodet worden. Dieser Bereich soll künftig eine einreihige Bebauung ermöglichen. Aus diesem Grund wurde von beiden Gremien – bei zwei Enthaltungen beziehungsweise einer Gegenstimme – der „Einleitungsbeschluss Falkenstraße“ verabschiedet, mit dem der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan „Linger Weg“ geändert und erweitert werden soll.

Kritik gab es in diesem Zusammenhang allerdings an der Verkehrsanbindung: Die durch Kontaktschleifen gesteuerte Ampelanlage an der Kreuzung B 229 und Falkenstraße, auf die Bau-Fachbereichsleiter Franz Helmut Engel hinwies, habe zwar für eine Verbesserung der Situation gegenüber früher gesorgt. Gleichwohl käme es nach wie vor an Verkehrsstoßzeiten zu Problemen kommen – das würde sich durch eine weitere Bebauung noch verstärken. Ein Kreisverkehr würde zwar für mehr Verkehrsfluss sorgen, jedoch dürfte dies, wenige Meter unterhalb des bestehenden Kreisels, nicht realisierbar sein.

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