Mehr Sicherheit an der Karlshöhe

+
Die heruntergefahrene jetzige Sperrfläche würde verlegt und in Richtung Cattlemen’s verschoben

Halver - Für die Fußgänger und damit auch Schulkinder aus dem Bereich Neuen Herweg zeichnet sich eine Lösung ab.

Im kommenden, spätestens aber im übernächsten Jahr könnten sich die zurzeit kritischen Wegebeziehungen in Richtung Stadt deutlich entschärfen. Dazu müsste die Kreuzung entweder durch bauliche Maßnahmen oder andere Markierungen umgestaltet werden. 

Derzeit sieht sie aus der Vogelperspektive aus wie ein Trichter. Fahrzeuge, die aus der Frankfurter Straße in Richtung Oberbrügge fahren, können von beiden Seite auf die Landesstraße 892 fahren, ohne die Geschwindigkeit merklich zu reduzieren. Zudem besteht ausreichend Platz, dass aus Richtung Oberbrügge kommend zwei Fahrzeuge als Abbieger nebeneinander Platz finden. 

Aufpflasterungen oder Markierungen 

Bei einem Umbau der Kreuzung bestünde die letztere Möglichkeit nicht mehr. Entweder durch Aufpflasterungen oder entsprechende Markierungen würde die Kreuzung schmaler gemacht und der neue Einmündungsbereich direkt gegenüber der Zufahrt zum Sport- beziehungsweise Reitplatz liegen. Doch das Wichtigste: Fußgänger würden etwa in Höhe des Restaurants Cattlemen’s ein Querungshilfe in Form einer Insel erhalten. 

Diese Lösung ist Ergebnis von Gesprächen zwischen Straßen NRW als Baulastträger für den Straßenbereich, der Stadt Halver, zuständig für Nebenanlagen wie Gehwege, sowie dem Märkischen Kreis und der Polizei. 

Wie die Umsetzung genau erfolgt, werde noch Gegenstand der Abstimmung zwischen diesem Beteiligten, sagte auf Anfrage Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen bei der Stadt Halver. 

Querungshilfe in Höhe Tankstelle 

Mit der Umgestaltung dieser Kreuzung ist es allerdings noch nicht getan. Vorgesehen ist ebenso eine Querungshilfe für die Frankfurter Straße etwa in Höhe der Tankstelle. 

Hintergrund sind die Probleme von Anwohnern vom Neuen Herweg, die in Richtung Innenstadt beide Landesstraßen – die L 892 Richtung Oberbrügge und die Frankfurter Straße queren müssen. 

Zuletzt bei der Debatte um den Schulweg zur Lindenhof- beziehungsweise Regenbogenschule hatten Eltern das Thema aufgegriffen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare