Mehr Geld für Straßensanierung in Halver

Halver - An welchen innerstädtischen und außerstädtischen Straßen besteht der dringendste Handlungsbedarf? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute um 17 Uhr der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen.

Folgt die Kommunalpolitik der Vorlage aus dem Bauamt, wird es 2019 um die Fertigstellung der Maßnahme am Mühlengrund gehen, die am Mühlenberg in diesem Jahr in Angriff genommen wurde und im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll. Verbleibende Mittel im innerstädtischen Bereich könnten dann noch in einen ersten Bauabschnitt des Ohler Weges in Oberbrügge gesteckt werden. 

Im Außenbereich geht es um die Verbindung nach Anschlag über die Ortslagen Hesseln und Im Sumpf. Sie gilt als Hauptverbindungsstraße und würde auf einer Länge von rund 730 Metern im kommenden Jahr instandgesetzt. Zwei weitere Abschnitte sollten gemäß Prioritätenliste dann im Jahr 2020 folgen. 

Ursprüngliches Ziel war Ende Juni in der letzten Sitzung vor den Sommerferien gewesen, die Liste frühzeitig zu beschließen, um zeitlich mehr Raum für Planungen und Abstimmungen mit Versorgungsträgern zu haben. Zu diesem Zeitpunkt ging es noch um zur Verfügung stehende Mittel von rund 600 000 Euro mit Schwerpunkt (500 000 Euro) auf innerstädtischen Verbesserungen und Erhaltungsmaßnahmen. Der Ausschuss hatte sich allerdings in den September vertagt.

 CDU, UWG, Grüne und FDP hatten sich in einem gemeinsamen Antrag dafür ausgesprochen, das Augenmerk verstärkt auch auf abgängige Straßen im Außenbereich zu legen. 60 Prozent der Mittel sollten innerstädtisch verausgabt werden, rund 40 Prozent außerhalb. 

Rücklagen für den Mühlengrund 

Dem kommt die Verwaltung nun mit der Vorlage nach, in der auch für die Außenbezirke eine Prioritätenliste vorgeschlagen wird. Und berücksichtigt ist darin zudem, dass höhere Mittel aus Rückstellungen für die konsumtive Straßenunterhaltung eingesetzt werden können. Die Rede ist inzwischen von 750 000 Euro, die zu 450 00 innerstädtisch und 300 000 Euro außerstädtisch zur Verfügung stehen. 

Größter Brocken ist bei den Kosten der Mühlengrund mit 528 Metern Länge. Dort würde auch die gesamte Rücklage in Höhe von 400 000 Euro verbaut werden. Der frühere Ansatz von knapp 270 000 Euro wäre damit hinfällig, begründet aus den Erfahrungswerten bei den Kosten für den vergleichbaren Mühlenberg. Die Verbindung über Hesseln und Im Sumpf schlägt in den ersten Bauabschnitten mit 290 000 Euro zu Buche.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare zu diesem Artikel