Uneinigkeit im Ausschuss

Mehr Geld für Kultur sorgt für Debatte

Geld Kultur Halver
+
Mehr Geld für die Kultur.

Die Stadt Halver möchte deutlich mehr Geld für Kulturveranstaltungen in die Hand nehmen; als noch im Haushaltsentwurf veranschlagt. Das kam nicht bei allen gut an.

Halver – Insgesamt geht es um 39 000 Euro, die als Aufwand für sonstige Sachleistungen (+5000 Euro), Honorare (+15 000 Euro) und den Betrieb der Villa Wippermann (+19 000 Euro) bereitgestellt werden sollen. Zur Debatte kam es zwischen Grünen-Fraktionssprecher Matthias Clever und Bürgermeister Michael Brosch konkret beim letztgenannten Posten, der etwa einer Vervierfachung des Budgets von vorher 6000 Euro entspricht.

In der Sache habe er damit keine Probleme, machte Clever im Kulturausschuss am Montag deutlich, ärgerte sich aber über das Verfahren. Angesichts der Höhe der Position hätte er sich gewünscht, nicht erst zum Sitzungsbeginn über die Änderungsliste informiert zu werden, wandte sich Clever an die Verwaltung.

Der Stadtmarketingverein profitiere schließlich ebenso von einer Zuwendung der Stadt, hielt ihm nun Brosch entgegen – ein Vergleich, den Clever wiederum für völlig abwegig hielt. Ein projektbezogener Zuschuss für das Stadtmarketing sei eben nicht über eine Veränderungsliste, sondern unter Beteiligung der zuständigen Gremien erfolgt, so der Grünen-Sprecher, der geschäftsführend für das Stadtmarketing tätig ist.

Inhaltlich mit Blick auf die Arbeit in der Villa Wippermann herrscht hingegen Konsens. Kuratorin Jana Eilhardt hatte zuvor einen Überblick über das Jahr 2020 gegeben und zudem eine Vorschau auf Projekte, die in 2021 realisiert werden sollen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare