Digitalpakt 

Geld aus Digitalpakt kommt - Schulen profitieren

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Fast eine halbe Million Euro fließen nach Halver.

595 101 Euro fließen aus dem sogenannten Digitalpakt nach Halver. Das Bundesprogramm soll die Ausstattung von Schulen und die Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien voranbringen.

Mit einer Zuwendung etwa in dieser Höhe habe man gerechnet, sagt Kai Hellmann, stellvertretender Leiter des Bereichs Bürgerdienste in der Stadtverwaltung und im Rathaus wesentlich zuständig für die Schullandschaft. 

Berücksichtigt wird bei der Verteilung der Mittel zu 75 Prozent die Schülerzahl der jeweiligen Kommune und 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz. Bis Ende 2021 haben nun Kreise, Städte, Gemeinden und andere Schulträger Zeit, Anträge zu stellen. Gefördert werden durch den Digitalpakt 90 Prozent der Kosten. Der Schulträger selbst ist mit den übrigen zehn Prozent beteiligt. Auch die Förderrichtlinien selbst enthielten „keine böse Überraschung“, urteilt Hellmann nach dem ersten Überblick. 

Technik zum Selbstzweck

Enthalten ist darin unter anderem die Maßgabe, Förderanträge mit einem technisch-pädagogischen Einsatzkonzept zu hinterlegen. Konkret heißt das, dass dem Fördergeber nachgewiesen werden müsse, dass Technik nicht zum Selbstzweck beschafft und verbaut wird, sondern ein entsprechendes Medienkonzept und Medienkompetenz vorhanden sei. 

„Wir sind als Träger froh und glücklich, den eingeschlagenen Weg weiterführen zu können“, sagt Hellmann mit Blick auf die bereits vorhandene Infrastruktur, die nun weiterentwickelt werden könne. Beispiel dafür sei die bereits erfolgte Breitbandverkabelung der Halveraner Schulen, die bis auf die Regenbogenschule in Oberbrügge erfolgt und aus dem Programm Gute Schule 2020 bestritten worden sei. 

White Boards an der Humboldtschule

Hinzu komme der Einsatz interaktiver Whiteboards im Unterricht wie zum Beispiel an der Humboldtschule: „Wir sind weiter als viele andere, die noch auf den Pakt gewartet haben.“ Erst im Juni hatte die Verwaltung der Politik einen Medienentwicklungsplan für die kommenden Jahre vorgestellt, der in Kürze durch die Politik beschlossen werden soll. Fließen wird das frische Geld in den Aufbau und Betrieb der IT-Infrastruktur. 

Die Erwartung, dass mit den Bundesmitteln vorwiegend Endgeräte finanziert würden, treffe nicht zu. Hier sehe der Fördergeber einen Zuschuss von maximal 20 Prozent vor. Eile zur Antragstellung sieht Hellmann nicht geboten. Zwar würden die Förderlinien in Kürze veröffentlicht und damit wirksam. Trotzdem bleibe genug Zeit, sich Gedanken um sinnvolle Vorhaben zu machen. Schnellschüsse seien nicht nötig.

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