Mehr Bänke in der City „wären eine gute Sache“

Derart bepackt, „wäre es eine schöne Sache“, wenn es in der Innenstadt ein paar Bänke mehr gäbe, meint nicht nur Gisela Heil (links). ▪ Pfannschmidt

HALVER ▪ Lange Jahre hat sie in Berlin gelebt, seit drei Jahren ist Halver ihre Heimatstadt. Und Gisela Heil macht der Stadt im Grünen ein Kompliment, denn sie lebt gerne hier.

Eins allerdings ist ihr aufgefallen. „Ich will nicht schimpfen, denn ich weiß, dass die Stadt kein Geld hat, aber irgendwie könnte doch etwas geändert werden“, sagt die 70-Jährige. Im Fokus hat die Rentnerin fehlende Bänke im Innenstadtbereich. „Im Hohenzollernpark, also etwas abgelegen, sind schon welche vorhanden“, hat sie festgestellt. Was ihr fehlt, das sind Sitzmöglichkeiten entlang der Einkaufswege und an Einkaufszentren. Wie sie erfahren hat, steht sie mit ihrer Meinung nicht allein da. „Mich haben schon öfter diesbezüglich andere ältere Halveraner Bürger angesprochen“, sagt sie.

Gisela Heil ist selbst zwar noch rüstig, aber wenn sie zum Beispiel mit dem kleinen Enkelkind unterwegs ist, ihm ein Eis „auf die Hand“ kauft, möchte sie doch gerne eine kleine Weile auf einer Bank Platz nehmen, ohne irgendwelche Bestellungen aufgeben zu müssen. Auch wenn sie mit dem „Rentner-Rolls-Royce“ einkaufen geht, ist ihr manchmal danach zumute.

Dass am „Alten Markt“ Tische und Stühle stehen, die auch ohne „Bestellung“ genutzt werden dürfen, weiß sie, glaubt aber, dass dies nicht allen älteren Halveraner Bürgern bekannt ist. „Zurzeit sind dort die Stühle und Tische auch gestapelt, da trauen sich ältere Menschen nicht, sich einfach einen Stuhl herunter zu nehmen, viele denken dann wahrscheinlich auch, dass die Stühle angekettet sind“, hat sie gehört.

Es müssten ja nicht neue Bänke sein. Ältere Stadtmöbel könnten doch auch „aufgemöbelt“ werden, meint wohl nicht nur die Neubürgerin Gisela Heil. ▪ Yvonne Pfannschmidt

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