„Mega coole“ Schrott-Roboter

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Die Schüler an der Lindenhofschule basteltenSchrott-Roboter. ▪

HALVER ▪ Es riecht nach Kleister, frischen Sägespänen und Farbe, von draußen dringt das dumpfe Schlagen eines Hammers herein. Und hinter jeder Tür hört man Kinderlachen. In der Lindenhofschule ist momentan mächtig was los: Statt Rechnen, Lesen und Schreiben steht Malen, Basteln und Tanzen auf dem Stundenplan. Eine Woche lang sind der Kreativität der kleinen Schüler keine Grenzen gesetzt.

„Ich bastle mega coole Schrott-Roboter“, berichtet Anton stolz. Der Erstklässler ist mit Eifer bei der Sache: „Ich nehme die Würstchendose als Kopf und aus den Klopapierrollen bastle ich ausfahrbare Ultra-Arme“, erklärt er, aber dann hat er keine Zeit mehr zum Reden: „Ich muss auf meine Roborter aufpassen, sonst machen sie Blödsinn.“

Im Klassenraum nebenan darf ordentlich gematscht werden. Dort entstehen Pappmaché-Figuren. „Wir basteln ein Schachspiel. Ich kann zwar kein Schach – aber egal, ist trotzdem cool“, erzählt Lina.

Jede Klasse hat ein bestimmtes Projekt, zudem gibt es noch verschiedene Aktionen, die von Eltern geleitet werden, wie beispielsweise Akrobatik und das Basteln von „Zaungästen“. „Das sind große bunte Holzfiguren für den Schulhof. Sie werden aus Pfosten gemacht“, erklärt Semih aus der zweiten Klasse. Gemeinsam mit seinem Kumpel Jan ist er gerade dabei, die Pfosten zurecht zu feilen, anschließend bekommen sie noch eine Nase und Arme. „Das ist richtig harte Arbeit“, erzählen die beiden.

Etwa 15 verschiedene Aktionen werden in dieser Woche im Rahmen der Kreativwoche an der Lindenhofschule angeboten. Zudem fährt jede Klasse nach Hagen in das Osthausmuseum und nimmt dort an einer pädagogischen Führung teil.

Besonders viel Spaß haben die Kinder auf der Cremerutsche. Im Badeanzug und mit Glibber-Creme eingeschmiert glitten sie über einen Planenparcours.

In den vergangenen Jahren war die Projektwoche eher von Naturwissenschaften geprägt. Die Kreativtage finden erstmals statt. ▪ Lydia Machelett

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