„Aus den Tiefen der russischen Seele“

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Gleich siebenmal starke Stimmen: Die Maxim Kowalew Don Kosaken waren in der evangelischen Kirche in Oberbrügge zu Gast. ▪

OBERBRÜGGE ▪ „Aus den Tiefen der russischen Seele“ schallten die sieben Männerstimmen am Sonntag durch die Evangelische Kirche Oberbrügge. Denn dort gaben die Maxim Kowalew Don Kosaken am Abend ein abwechslungsreiches Konzert, das das Publikum begeisterte.

Der erste Teil des Konzertes war geprägt von geistlichen Gesängen, die die Don Kosaken zum größten Teil a-capella vortrugen. Vor allem russisch-orthodoxe Lieder standen dabei im Vordergrund. Dirigent Viacheslav Yeromin führte mit kurzen Ansagen zu den einzelnen Stücken durch das Programm und rief dabei so manches Raunen im Publikum hervor. Denn auf Stücke wie „Abendglocken“, „Vater unser“ in der Vertonung von Pjotr Iljitsch oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski hatten die Besucher nur gewartet. Dabei kamen sie bei den gesangsstarken in traditionellen Uniformen und Stiefeln gekleideten Kosaken voll auf ihre Kosten. Ob als Chor oder als Solisten: Die sieben Männer zeigten ein vielseitiges Repertoire, das von sanften Tenorstimmen bis hin zu gewaltigen, durchdringenden Bassklängen reichte.

Gleich zum Auftakt der zweiten Hälfte wechselte die Stimmung, als die Don Kosaken mit fröhlichem Gesang unter den Klängen des Akkordeons auf die Bühne marschierten. Unter stetigem Mitklatschen des Publikums war dieser Programmteil von russischen Volksweisen und Kosakenliedern geprägt. Dabei durften diverse Kosakenmärsche und das beliebte Lied „Stenka Rasin“ nicht fehlen. Aber auch „Marusja“ oder das Lied vom „Kapitan“ begeisterten das Publikum.

Immer wieder sorgte Nikolai Bykov mit seinem Akkordeon für mitreißende Klänge, die den kraftvollen Gesang der Don Kosaken untermalten. Zum Abschied durfte natürlich ein Klassiker nicht fehlen: Bei „Kalinka“ klatschten alle Anwesenden mit und forderten im Anschluss nachdrücklich Zugaben. ▪ Marit Schulte

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