Maßnahmen an Frankfurter- und Bahnhofstraße

Klares Ja zur Regionale 2013: So geht es in der Innenstadt weiter

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Über diese vier Parkplätze wurde im Ausschuss diskutiert.

Halver - Die Politik in Halver trägt auch die weiteren Maßnahmen zur Entwicklung der Innenstadt mit, die im Rahmen der Regionale 2013 möglich werden. Das Votum dafür im Ausschuss für Planung und Umwelt fiel am Donnerstagabend einstimmig aus.

Es geht um eine Reihe von Maßnahmen an der Frankfurter- und an der Bahnhofstraße mit einem Gesamtvolumen von mehr als 700 000 Euro. In Aussicht stehen dabei 80 Prozent an Fördermitteln. 

Ziel ist, die vor einigen Jahren angegangene innerstädtische Entwicklung abzuschließen, die unter anderem mit der Gestaltung der Schieferhäuser, des Kirchplatzes und der Villa Wippermann ihren Anfang genommen hatte. 

Kernpunkte des nun anstehenden Maßnahmenpakets sind die Gestaltung der vorderen Frankfurter Straße mit Abriss des Gebäudes Nummer 11, Begrünungsmaßnahmen an beiden Straßen und im Umfeld des Kulturbahnhofs, Schaffung von Spielmöglichkeiten für Kinder und Sitzgelegenheiten im Kernbereich der Stadt. 

Die Kostenkalkulation ist heikles Thema

Der Grundsatzbeschluss im Fachausschuss bedeutet dabei nicht, dass alle vorgeschlagenen Details am Ende in der Ausführungsplanung ohne Diskussion umgesetzt werden, wurde in der Sitzung deutlich. Ob es möglich sein werde, an der ein oder anderen Stelle abzuspecken, wollte beispielsweise Andreas Hesse (CDU) wissen. „700 000 Euro, das erschlägt mich. Das passt nicht in die Zeit“, mahnte er Einsparungen an. Die Kostenkalkulation als ein heikles Thema hatte auch Rainer Filling (SPD) im Blick. 

Im Baubereich könne es aufgrund der aufgeheizten Kalkulation zu bösen Überraschungen kommen, fürchtet er. Von einem „exorbitanten Anstieg“ sprach auch Jens Ebener vom Büro Architektur Stadtplanung Stadtentwicklung (ASS), der die Planungen vorstellte, sicherte aber zu, diese Entwicklung im Auge zu behalten. 

Das klare Ja im Ausschuss bedeutet aber nicht, dass strittige Fragen aus dem Weg geräumt sind. Dazu gehören im Wesentlichen vier Stellplätze an der Bahnhofstraße, die die Planer zugunsten von mehr Fläche für Passanten und Außengastronomie aufgeben würden. 

Vier Parkplätze in der Diskussion

Die Bahnhofstraße als Bindeglied zwischen Einkaufszentrum und der Einkaufszone Frankfurter Straße benötige diese Aufwertung, argumentierte Ebener, während es Andreas Hesse partout nicht einleuchten wollte, vier Parkplätze aufzugeben, während man an anderer Stelle – auf dem Grundstück Frankfurter Straße 11 – acht neue schaffen wolle. 

Einen Kompromissvorschlag aus der CDU-Fraktion brachte in diesem Zusammenhang Marvin Schüle, frisch als Sachkundiger Bürger verpflichtet, in den Ausschuss ein: Mit abgesenkten Bordsteinen in diesem Bereich vor dem Feinkostgeschäft Domenico und Hewas Tealounge sei vorstellbar, den Bereich im Sommer für Gastronomie, in den kalten Monaten hingegen als Stellfläche zu nutzen.

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