Marktstraße: Vollsperrung und Räumung wegen Gasleck

+
Die Marktstraße war während des dreistündigen Einsatzes komplett gesperrt.

Halver - Dreieinhalb Stunden dauerte der Einsatz der Feuerwehr gestern Abend. An der Marktstraße hatte gegen 18.30 Uhr die Inhaberin eines Friseursalons Gasgeruch gemeldet. Wie sich später herausstellte, hatte das freigelegte Rohr in einer offenen Baugrube ein Leck, aus dem ungehindert Methan austreten konnte.

Von Friederike Domke und Benny Finger

Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr – insgesamt 20 Einsatzkräfte und fünf Wagen– war kurze Zeit nach dem Notruf der Halveranerin vor Ort. Die Polizei sperrte sofort den Gefahrenbereich großräumig ab: Auf der Marktstraße war zwischen der Kreuzung auf der Leye und der Einmündung in den Bächterhof kein Durchkommen mehr.

Drei Häuser wurden vorsorglich von der Feuerwehr geräumt, die Bewohner der angrenzenden Häuser rund um das Gasleck wurden vorübergehend im Vitalstudio Actiwita untergebracht. Verletzt wurde während des kompletten Einsatzes niemand.

Um das Gasleck abzudichten, wurden Mitarbeiter des Gasbetreibers Westnetz und der SAG Energietechnik aus Iserlohn sowie der Straßenbaufirma Dohrmann angefordert, die den Schaden an der Leitung mit speziellem Equipment beheben konnten. Wie Feuerwehr-Einsatzleiter Thorsten Wingenbach auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers mitteilte, wurde die Leckage mit einer Kappe verschweißt.

Um die Kräfte während des Einsatzes zu versorgen, wurde zudem das DRK angefordert. Wie es zu dem Leck in der Leitung kam, war um 22 Uhr noch nicht klar. Die Untersuchungen dauern an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare