Marktfrauen blicken erstmals auf Adventsmarkt

Der Vorsitzende zeigt Einsatz: Martin Rust holt ein Schaf aus dem Hänger, das ins kleine Gehege soll. ▪ Fraune

HALVER ▪ Ein Testballon ist heute in der Innenstadt sinnbildlich aufgestiegen. Der neue Verein „Naturbühne Alter Markt“ veranstaltet an diesem Wochenende den ersten Adventsmarkt dieser Art in direkter Nachbarschaft zu den beiden Marktfrauen.

Während sich diese Statue seit Jahren am selben Platz befindet, sind die beiden Esel und Schafe vier Meter weiter weit bewegungsfreudiger. Das kleine Tiergehege ist ein Mittel, um Groß und eben Klein auf den Platz zu locken. Weitere Angebote dürfen aber natürlich nicht fehlen. An erster Stelle aufgelistet werden muss dabei der Glühwein, der in großen Behältern erhitzt wird, damit die Halveraner hier der Kälte besser trotzen können. Für die kleinen Bürger gibt es natürlich auch alkoholfreie Getränke.

Auf Kundschaft warten aber ebenso Leonie, Christina, Alina und Anna-Lena. Die Freundinnen verkaufen Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes. „Das ist zur Aufbesserung unseres Taschengeldes“, heißt es unisono.

Die Erlöse aus dem Adventsmarkt sollen hingegen in das Projekt Naturbühne für den Alten Markt fließen, wie die Verantwortlichen unterstreichen. Die Idee dafür habe sich mit der Aufstellung des Weihnachtsbaumes an gleicher Stelle ergeben, erinnert sich der Vorsitzende Martin Rust. Neben kleinen Buden seien dann die Tiere als Attraktion hinzugekommen. „Wir wollen Leben auf den Alten Markt holen“, lautet weiterhin das Ansinnen der Aktiven. So hoffen die Veranstalter auf viele Besucher, denen bei winterlichem Wetter Weihnachtsgefühl vermittelt wird.

Der Markt wird noch bis Montag jeweils in der Zeit von 16 bis 20 Uhr geöffnet sein. Die Kinder dürfen sich außerdem auf den Besuch des Nikolauses freuen, der sich für Montag bereits angekündigt hat.

Wie viele Halveraner die Möglichkeit nutzen, auf den kleinen Adventsmarkt zu gehen, weiß auch Vereinssprecher Matthias Clever noch nicht. Doch er verfährt nach der Maxime „Versuch macht klug“. Und genau ein solcher sei es nun einmal. ▪ Marco Fraune

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