Maisfläche am Winkhof abgehackt

Großer Schaden: Mit der Machete durch den Mais

+
Auf dem rund sechs Hektar großen Feld am Winkhof steht der Mais von Christian Lindenau nicht mehr überall.

Halver - Christian Lindenau ist sauer. In seinem Revier steht Mais. Das ist normal. Doch er steht im Feld nicht überall. Auf Flächen von zehn, 20 und manchmal mehr Quadratmetern wird er sinnlos abgehackt.

Jugendliche, möglicherweise aus der Nachbarschaft, vermutet er als Täter. Das Werkzeug muss robust und scharf sein – eine Machete oder ein großes Messer. Denn die Schnitte an den Pflanzen und auch durch die Kolben sind präzise und glatt. 

Unterhalb des Umspannwerks an der Frankfurter Straße erstreckt sich im Revier Winkhof das Feld über gut sechs Hektar. An vielen Stellen haben sich Unbekannte ein Stück hineinbewegt und im Feld kleine Flächen freigelegt. Das Ordnungsamt ist informiert. Auch die Polizei will der Jäger verständigen.

Der Mais ist teilweise nicht mehr zu gebrauchen.

Es wird insgesamt kein Riesenschaden entstanden sein, das ist Lindenau klar. Doch ihn ärgert die sinnlose Sachbeschädigung und letztlich auch, dass ihn der Vandalismus bares Geld kosten könnte. 

Jäger müssen für Wildschaden aufkommen

Das liegt daran, dass er gegenüber dem Pächter der Fläche für die Schäden aufkommen muss, die Wildschweine im Mais anrichten. Und es wird nicht einfach, das in der Praxis auseinanderzuhalten. Für das, was die Täter angerichtet haben, möchten weder Lindenau noch seine Jagdgenossen im stadtnahen Revier aufkommen. 

Der Mais wurde an manchen Stellen mit einer Machete oder Ähnlichem abgehackt.

Was ihn aus fachlicher Sicht zudem ärgert, ist, dass die im Mais praktisch nicht zu bejagenden Schweine mit ihrem hochempfindlichen Geruchssinn vom abgehackten und rüsselgerecht liegenden Mais überhaupt erst ins Feld gelockt werden könnten. Ausschließen will er das nicht. Hinweis darauf könnte aber eine Fläche sein, die nahe an der Frankfurter Straße liegt und in der sich Mensch und Tier ausgetobt haben müssen. 

Auch Hinweis auf Sauen

Neben den Hackspuren findet sich auch Mais am Boden, den die Sauen umgedrückt und angefressen haben. Ob nun jemand ermittelt oder sogar belangt werden kann, das will Lindenau gar nicht voraussagen. 

Der Vandalismus könnte den Halveraner bares Geld kosten.

Vielleicht helfe der öffentliche Hinweis, dass die Hackerei ein Ende nimmt, so die zaghafte Hoffnung. Ein bei Spaziergängern aus dem Bereich Linger Weg beliebter Pfad führt nicht weit am Feld vorbei.

Info Hinweise zu dem kaputten Mais nimmt Christian Lindenau unter Tel. 01 73/2 87 08 48 entgegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare