Ein Wechsel ohne große Probleme

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Maike Lehmkuhl (vorne) trat Anfang Mai die Nachfolge von Andreas Pumpa als Leiterin der Kantorei Halver an.

Halver - Viel einfacher hätte der Übergang bei der Kantorei Halver nicht laufen können. Nachdem klar war, dass der bisherige musikalische Leiter Andreas Pumpa (wie berichtet) zum 1. Mai eine neue Stelle als Kantor in Wermelskirchen antreten würde, musste ein Nachfolger für die Halveraner Musiker her. Diesen Posten trat Anfang Mai nahtlos an den Abschieds Pumpas die Altenaerin Maike Lehmkuhl an, die den Chor nun bereits seit rund einem Monat leitet. „Ich wurde hier sehr herzlich willkommen geheißen und die Zusammenarbeit hat in den ersten Wochen sehr gut funktioniert“, fiel die Bilanz der ersten Wochen für Maike Lehmkuhl durchweg positiv aus.

Zugute kam der studierten Musikerin dabei, dass sie bereits einige Gesichter der Kantorei aus dem Projektchor des Anne-Frank-Gymnasiums, bei dem sie ihren Ehemann Stefan Lehmkuhl unterstützt, kennt. Aber auch sonst geht die neue Leiterin der Kantorei mit viel Erfahrung an die Aufgabe. Neben ihrer Haupttätigkeit als Organistin in der Evangelischen Kirchengemeinde Rahmede in Altena betreute die 42-jährige in den vergangenen Jahren immer wieder verschiedene Chöre. „Zuletzt habe ich verstärkt mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Aber jetzt freue ich mich, dass ich wieder einmal mit erwachsenen Sängern zusammenarbeiten kann. Und dadurch, dass es eine freie Kantorei ist, haben wir hier sehr viele Möglichkeiten“, so Maike Lehmkuhl, die sich noch ein paar musikalische Verstärkungen für die Kantorei Halver wünschen würde. Besonders gesucht wird derzeit ein vierter Tenor.

Und es gibt bereits ein großes Projekt, an dem die neue Leiterin mit dem Chor intensiv arbeitet. So stehen seit ein paar Wochen die Proben für die Messe D-Dur von Antonin Dvorak auf dem Programm der Übungsstunden. Den ersten Auftritt unter der Leitung von Maike Lehmkuhl könnte der Chor Ende des Jahres haben. Ein Termin steht aber noch nicht fest. - wes

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