Show

Mr. Joy verzaubert die Zuschauer

+
Mr. Joy alias Karsten Strohhäcker aus Heidelberg kombinierte in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde am Montagabend Zauberkunst und christliche Aspekte.

Halver - Schwertschlucken? Kein Problem. Klappt auch mit einer riesigen Luftballonschlange. Experimente in Lichtgeschwindigkeit, faszinierende Jonglage und unglaubliche Illusion? Auch das sind keine zirzensischen Künste, die Mr. Joy alias Karsten Strohhäcker aus Heidelberg ausbremsen. Im Gegenteil.

Ein ums andere Mal versetzte der Künstler, der am Montagabend bei der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Bever zu Gast war, sein begeistertes Publikum mit seinen Fähigkeiten in Erstaunen. Jonglierend das Evangelium verkünden Großen Aufwand betrieb der studierte Mathematiker und Physiker mit Zweitstudium Sportwissenschaft, Theologie und Religionswissenschaft, der jonglierend das Evangelium verkündete, bei seiner spannenden Show vor voll besetzten Rängen. 

Interaktiv lockte er die Zuschauer – unter ihnen auch viele Kinder und Jugendliche – aus der Reserve und brachte in manchem „Assistenten“, der sich auf Zuruf auf der Bühne wiederfand, magische Talente zum Vorschein. Zugleich humorvoll und faszinierend, berührend und sinnenfroh war, was der gebürtige Schwede, der in der Zentralafrikanischen Republik aufwuchs, bot. Artistik, Jonglage, Illusion und Täuschungskunst vereinte der gläubige Christ, der Schwämme in Steine, Zahnbürsten in Klobürsten und Teelöffel in Suppenkellen verwandelte, in seinem Programm.

Durch Gitterstäbe gezwängt

Nicht nur die Augen, auch den Tastsinn führte er auf amüsante Weise hinters Licht. Weder enge Gitterstäbe, durch die er sich mühelos hindurchzwängte, noch Experimente in Lichtgeschwindigkeit mit Glühbirne und Obsttüte geboten dem Profi Einhalt.

Auf Fingerschnipp gehorchte das elektrische Licht seinem Willen. Lichteffekte, Geräusche wie Regen und Gewitter sowie Musik untermalten die Wirkung seiner Show. Trennung von Licht und Finsternis Vor allem beim spektakulären Auftakt, bei dem es um die Erschaffung der Welt und die Trennung von Licht und Finsternis (Tag und Nacht) ging, brachte das farbige Licht Theatralik in die Show. 

Viele Kinder und Jugendliche saßen am Montag im Publikum. Der ein oder andere Besucher wurde auch schnell mit ins Programm eingebunden.

Leuchtende, farbige Jonglagebälle, die auf wundersame Weise von Rot ins Blau, von Blau ins Grün wechselten, malten dazu bei kunstvoller Artistik die unterschiedlichsten Figuren und Formation, Kreise, Berge und Täler vor dunklem Hintergrund aus.

Schnelldurchlauf durch die Bibel

Auf Anhieb hatte Mr. Joy sein Publikum mit dieser Nummer gewonnen. Statt Broten und Fischen vermehrten sich beim späteren Schnelldurchlauf durch die Bibel per Jonglage – das Vater Unser als Gebet eingeschlossen – knackige Äpfel auf wundersame Weise. Eine klare Botschaft für die Zuschauer Obgleich spielerisch, kam die Botschaft klar und deutlich an. 

Und der Trick mit dem Luftballon-Schwert, das zerbröselt wieder zum Vorschein kam? Nun, auch das ein Phänomen. „Entschuldigung, ich hatte noch ein bisschen was zwischen den Zähnen hängen“, meinte der Allrounder schmunzelnd hinterher.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.