Digitalisierung im Lkw

ScanTruck aus Halver: Mit 450 PS in die digitale Zukunft 

+
Der ScanTruck macht am Montag Halt vor dem Kulturbahnhof.

Halver - Schneller, effizienter, kostengünstiger und vor allem platzsparender: Ein papierloses Büro hat viele Vorteile. Doch wie können Unternehmen, Behörden, Vereine und  mehr ihre Aktenberge digitalisieren und die Daten in ein virtuelles Archiv verschieben?

Die Lösung bietet das Halveraner Unternehmen progressorg. Mit 450 PS sind die Macher unterwegs in die digitale Zukunft und machen am Montag, 25. Februar, am Kulturbahnhof Halt.

Er ist 16 Meter lang, 24 Tonnen schwer und hat 450 PS – das ist der Arvato-ScanTrucks, der erste mobile Digitalisierungsservice Deutschlands. Elf Arbeitsplätze stehen für die Vorbereitung und Digitalisierung der Akten zur Verfügung, die Hochleistungsscanner verarbeiten bis zu 100 000 A4-Seiten täglich. 

„Viele Unternehmen wollen Dokumente digitalisieren. Sie wollen aber nicht, dass diese das Firmengelände verlassen“, erklärt Dominik Mieth. Der Geschäftsführer der progressorg führt aus: „Mit dem ScanTruck bieten wir – in Kooperation mit Arvato – Behörden, Unternehmen, Archiven und vielen anderen eine Lösung, mit der wertvolle und vertrauliche Unterlagen professionell und schnell digitalisiert werden, ohne dass die Akten das Firmengelände verlassen.“ Digitale Archive bieten Unternehmen und Behörden Vorteile, heißt es vonseiten der Firma. 

Das Innere des ScanTrucks.

Dokumente können gezielt und schnell durchsucht oder effizient sortiert werden. „Wichtige Infos können so schnell mit ein paar Klicks oder durch Suchbegriffe gefunden werden – dafür müssen nicht mehr unzählige Ordner durchgewälzt werden“, sagt Mieth. Das komplette Archiv findet Platz auf einem kompakten Speichermedium. Zugriffsrechte werden vergeben, wodurch gesteuert werden kann, welcher Mitarbeiter welche Bereiche des Archives einsehen kann. 

Die Wege werden kürzer

Dokumente können schnell, aber dennoch sicher, mit anderen Partnern geteilt werden. „Dadurch werden die Wege deutlich verkürzt. Dokumente können etwa dem Steuerberater schnell bereitgestellt werden“, sagt Mirco Schmale, Partner bei Schmale & Raabe Steuerberater. Für Unternehmen sei die digitale Archivierung deutlich kostengünstiger, da die Vorhaltung von Lagerräumen, Regalen und Aktenordnern entfalle. In einem Datenmanagement können neue digitale Unterlagen hinzugefügt werden. Das erspart etwa das Ausdrucken und Abheften von E-Mails.

Das System erfüllt dabei alle Anforderungen an Effizienz, Compliance und Datenschutz. Im Bereich Rechtssicherheit berät bei progressorg Rechtsanwalt Markus Knuth, Partner bei Altrogge Rechtsanwälte und Notare. Mit einem digitalen Archiv können Unternehmen ihren Informationsfluss optimieren und damit ihren Kundenservice verbessern, heißt es weiter. 

Digitalisierung in wenigen Tagen

Komplette Archive werden in wenigen Tagen digitalisiert und die Grundlagen für ein effizientes Dokumentenmanagement gelegt. Die digitalen Dokumente können in jedem gängigen Format übergeben werden, zum Beispiel als PDF/A oder TIFF. Aus Aktenbergen werden zukunftsfähige Daten. Wie der Start in eine papierlose Zukunft aussieht, können sich Interessierte direkt im ScanTruck anschauen. 

Der Truck macht am kommenden Montag, 25. Februar, in der Zeit von 12 bis 16 Uhr vor dem Kulturbahnhof Halt. Für eine bessere Planbarkeit werden Anmeldungen erbeten unter www.progressorg.de/scantruck. Anschauen kann sich den Truck jeder von außen. Für eine Beratung wird eine Anmeldung empfohlen. Rückfragen sind unter Tel. 0 23 53/90 96 31 möglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare