„Geld und Geschenke sind gar nicht so wichtig“

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Der Schulchor der Grundschule Oberbrüggeunter der Leitung von Elisabeth Klundt - sang vor den rund 100 Besuchern des Gottesdienstes das Lied „Weihnachtszeit“. -

Oberbrügge - „Weihnachten ohne Geschenke ist für mich unvorstellbar“, sagte die vierjährige Anne. „Dieses Jahr gibt es bei uns zu Hause wenig Geschenke“, erzählte die fünfjährige Sophie auf Nachfrage von Pfarrer Werner Kenkel. Beim Weihnachtsgottesdienst am Freitag in der „St.-Georg“-Kirche, bei dem die Mädchen und Jungen der Grundschule Oberbrügge - wie jedes Jahr am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien - aktiv teilnahmen, ging es um das Verteilen der Gaben zum christlichen Fest.

„Geld und Geschenke sind gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass man weniger streitet und sich mehr Zeit füreinander nimmt“, erzählte Kenkel den Grundschülern.

Nicole Schmidt, selbst Mutter einer der Grundschülerinnen, las den Kindern die Kurzgeschichte der „kleinen Lucy“ vor, die lernt, dass Weihnachten „das Fest der Liebe“ ist und Geschenke relativ unbedeutend für die Feierlichkeit seien.

Passend zur Thematik hatte die Klasse 3a von Gisa Zimmermann eine Kurzaufführung einstudiert, bei der die Kinder Symbolbilder - wie ein Kreuz, eine brennende Kerze oder ein Rettungsring - hochhielten und dazu erklärten, dass „Jesus das größte Geschenk ist“, das an Weihnachten gegeben wurde. „Gott hat alle Menschen, auch die ärmsten, zu Weihnachten mit seinem Sohn beschenkt. Und Jesus ist die größte Bereicherung von allen“, erklärte Pfarrer Werner Kenkel den Schülern. Zudem sang der Schulchor die vorher einstudierten Lieder, wie unter anderem „Weihnachtszeit“ oder „Ein Licht“. Schulleiter Bernd Ritschel war sehr stolz auf die Schüler: „Die Kinder haben wirklich toll mitgemacht.“ Nach dem Ende des Gottesdienstes begannen für die Kinder die Weihnachtsferien.

Von Benny Finger

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