Mädchen und Jungen fordern „Halvywood“

Die Kinder freuen sich schon auf die Ferienspaßaktion „Halvywood“, die Arndt Spielmann, Beate Kolb und Rena Gockeln (hinten, von links) organisieren. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Drei Mal gab es sie schon, dann wurde ein Jahr Pause eingelegt – doch im Sommer 2010 entstand wieder die (Ferien-) Stadt in der Stadt. Und auch in diesem Jahr wird es Halvywood wieder geben.

Wie Arndt Spielmann, Leiter des Jugendzentrums, und seine Mitarbeiter Renate Kolb sowie Rena Gockeln gestern berichteten, steigt die Ferienspaß-Aktion für rund 100 Kinder in der ersten Sommerferienwoche, also vom 25. bis 29. Juli. Angemeldet werden können sechs- bis zwölfjährige Kinder am Freitag, 17. Juni, ab 16 Uhr im Jugendzentrum. Der Teilnahmebeitrag beträgt wie bisher 30 Euro und schließt Essen und Getränke ein. Wie beliebt „Halvywood“ bei den Mädchen und Jungen ist, zeigt allein, dass diese Form der Ferienspaßveranstaltung immer wieder gefordert wird. Werbung brauchte das Jugendzentrum eigentlich nicht zu machen, gleichwohl wird es bald in Postkartengröße das Ortsschild „Halvywood“ geben – darunter das „Ortsende von Langeweile“.

Änderungen gibt es bei der Aktion nicht nur personell – das 15- bis 16-köpfige Helferteam wird gerade zusammen gestellt – , sondern auch im Restaurantbetrieb. Spielmann & Co. versuchen natürlich stets, neue Werkstätten für die „Stadt in der Stadt“ zu erfinden. Ob es eine Bäckerei oder eine „Rot-Kreuz-Geschichte mit Mini-Erste-Hilfe-Kurs“ geben wird, stehe jedoch noch nicht endgültig fest. Denn der Einrichtung stehen insgesamt deutlich geringere finanzielle Mittel zur Verfügung als bisher.

Natürlich wird es in Halvywood bewährte Angebote wie Bank, Post, Holz-Werkstatt, Gärtnerei et cetera geben. Ob die Bank, wie in der Vergangenheit schon geschehen, wieder eine „Währungsreform“ durchführen muss, weil die Einwohner von Halvywood ihre „Woodys“ (das Geld) nur horten, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass nicht mehr als 2000 Woodys zur Verfügung stehen. ▪ Det Ruthmann

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