Es ist was los, in der Mitte von Halver

Mit schwungvollen Gospeln und Weihnachtsliedern sorgte der Gospelchor „The Albert Singers“ am Samstag für die richtige Stimmung beim Adventsmarkt des Vereins „Naturbühne Alter Markt“. ▪ Pfannschmidt

HALVER ▪ „Aber hallo, das haben die Organisatoren hier sehr schön gemacht, und ich finde, der Weihnachtsmarkt sollte ebenfalls hierher verlegt werden“, sagt Horst Tweer. Mit dieser Meinung steht der Halveraner nicht allein da.

Ute Reinhardt ist vom vorweihnachtlichen Treiben am „Alten Markt“ vollauf begeistert: „Es ist schöner und gemütlicher als das Zusammengeklatschte am Kulturbahnhof“. Drei bis vier Buden, ein fast zwölf Meter großer geschmückter und beleuchteter Weihnachtsbaum, ein alter, großer Holzschlitten mit Päckchen, und inmitten der winterlichen Pracht ein loderndes Feuer, an dem sich die zahlreichen Besucher des Adventsmarktes hin und wieder aufwärmen. Eine schöne Atmosphäre, die vom Gospelchor „The Albert Singers“ am späten Samstagnachmittag mit einem Konzert noch ein „Sahnehäubchen“ verpasst bekommt. „So etwas Schönes, da haben wir gesagt, das lassen wir die nicht allein machen“, erklärte Dirigent Hartmut Clever die spontane Zusage des Chores, der mit Gospeln und Weihnachtsliedern die Zuhörer in Bewegung brachte und zum Mitsingen animierte.

Der Adventsmarkt, vom Verein „Naturbühne Alter Markt“ am zweiten Advent aus der Taufe gehoben, ist zum Selbstläufer geworden, wie Sprecher Matthias Clever erklärt. „Der Auftakt war so überwältigend, dass wir gleich eine Fortsetzung für den dritten und vierten Advent in Angriff genommen haben.“ Und auch damit zeigt sich der Verein mehr als zufrieden. „Klein, aber fein“, wie eine junge Frau aus Radevormwald sagt, lockt er bei der dritten Auflage wieder viele Besucher in die Innenstadt. Auch die Radfahrgruppe des Ski-Clubs Halver entschließt sich nach einer Wanderung spontan, zum Ausklang des Tages das Konzert am „Alten Markt“ zu genießen. Dicht gedrängt lässt es sich bei Reibeplätzchen, Deftigem vom Grill, Crêpes oder Kinderpunsch wunderbar in Halvers Stadtmitte verweilen.

Was also als voller Erfolg verbucht wird, soll im nächsten Jahr „auf jeden Fall“ wiederholt werden. Nur ein wenig anders: „Die neue Bühne soll dann mit eingebunden werden und der Weihnachtsbaum zwangsläufig einen anderen Standort bekommen“, sagt Clever. Er, René Henkel und Martin Rust, die von ihren Frauen und Kindern bei der Durchführung Unterstützung bekamen, wollen dann wieder für Leben in der Innenstadt sorgen. ▪ iwo

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