Ferienspaß mit der Feuerwehr

Feuerwehrleute müssen einen Schlauch möglichst schnell über eine längere Strecke ausrollen können. Für die Kinder wurde die Aufgabe noch schwieriger: „Kegele mit der Schlauchrolle möglichst viele Kegel um.“ - Fotos: Schönwies

Halver - „Lasst die Spiele beginnen“, forderte Feuerwehrmann Thomas Giese die 26 Mädchen und Jungen beim Ferienspaß des Löschzugs Oberbrügge-Ehringhausen der Freiwilligen Feuerwehr Halver am Samstag auf. Und dann ging es hinein ins Vergnügen, bei dem nebenbei einiges zu lernen war.

Zu den Übungseinheiten auf dem Gelände am Bürgerzentrum Am Nocken zählten Malen, Sackhüpfen, Wasserspiele, Wettanziehen, ein Bobby-Car-Slalom und Kegeln. „Natürlich haben wir alles auf die Feuerwehr ausgerichtet“, erklärte Giese die kleinen Abänderungen der bekannten Spiele. Ein Feuerwehrauto wurde zum Motiv beim Malen und zum Hindernis, das es beim Sackhüpfen zu umrunden galt. Jede der fünf Gruppen durfte auch einmal kräftig Wasser pumpen. Beim Wettanziehen schlüpfte jeder kleine Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau in die großen Uniformen. „Das ist ganz schön schwer“, befand der sieben-jährige Peter, als er zu einer überlangen Jacke auch noch einen großen Helm auf den Kopf bekam. Statt einer Kugel wurde ein Schlauch ausgeworfen, der die Kegel umschmeißen sollte. Die Mitarbeiter des Löschzugs stoppten die Zeit, wie lange die einzelnen Gruppen zum Erfüllen ihrer Aufgaben benötigten.

Neben Spiel und Spaß stand auch die Sicherheitsausbildung der Kinder im Vordergrund. „Jeder Teilnehmer bekommt neben einer Urkunde auch einen Kinderfinder. Das ist ein Aufkleber, den man an der Zimmertür anbringen sollte. Im Ernstfall wissen wir Feuerwehrleute dann, dass sich ein Kind in diesem Raum befindet. Kinder verstecken sich meistens, wenn ein Feuer ausbricht, zum Beispiel im Kleiderschrank. Durch den Aufkleber wissen wir, dass wir das Zimmer intensiver absuchen müssen“, erläutert Giese die Bedeutsamkeit des Aufklebers.

Ohne Unterstützung hätte dieser Nachmittag jedoch nicht stattfinden können. „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Löschzügen und Einheiten der Stadt Halver bedanken. Regen wäre für die Spiele ungünstig gewesen, doch unsere Kollegen waren so freundlich, uns in diesem Fall ihre Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen, damit wir mit den Kindern notfalls zur Phänomenta nach Lüdenscheid fahren können. Ein besonderer Dank geht an Jessica Stübner, die uns bei der Planung und Organisation sehr geholfen hat.“

Doch das Wetter spielte mit und da so ein Feuerwehreinsatz hungrig macht, grillten die Mitarbeiter des Löschzugs für den Nachwuchs.

Von Laura Schönwies

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