Linienverkehr soll aufrecht erhalten werden

Mit Lastkraftwagen ist der Schnee aus der Innenstadt in Richtung Karlshöhe gefahren worden. Nach der einhergehenden Verkehrsbehinderung soll wieder Platz für Busse, Lkw und Autos sein. ▪ Fraune

HALVER ▪ Hunderte Kubikmeter Schnee werden in dieser Woche aus der Innenstadt gefahren. Ziel der besonderen Räumaktion ist, den Busverkehr aufrecht erhalten zu können, erklärt Baubetriebshofleiter Raimund Baytz. Daher wird in diesen Tagen entlang der Linienstrecken die weiße Pracht entfernt. „Beschwerden haben wir auch von einigen anderen Bereichen vorliegen“, wisse die Stadt um die aktuelle Notlage. Doch aus Kapazitäts- und Geldgründen konzentriert sich die kostspielige Aktion erst auf einige Bereiche.

Abgefahren wird an der Goethestraße, Ecke Kantstraße bis Mühlenstraße – diese Straße bis zur Kölner Straße, am Bächterhof bis zum Runden Eck ebenso. Ein Trupp eines zweiten beauftragten Unternehmers lädt den Schnee an der Marktstraße ab der Humboldtstraße bis zum Runden Eck auf sowie ein Stück bis zur Mittelstraße. Auch der Bereich Frankfurter Straße, ZOB und Bahnhofstraße steht auf dem Plan. Darüber hinaus soll die Hermann-Köhler-Straße und Gerhard-Bergmann-Straße zum Teil vom Schnee befreit werden, da hier Gewerbebetriebe ihren Sitz haben und der Publikumsverkehr zum Erliegen gekommen sei, begründet Baytz den Einsatz.

Insgesamt seien ein Dutzend Mitarbeiter von Unternehmen im Einsatz, die Massen Richtung Karlshöhe zu fahren. Teilweise werden sie von den ansonsten im üblichen Winterdienst aktiven Kräften des Baubetriebshofs unterstützt.

Diese haben während ihrer Arbeit nicht nur mit dem Schnee zu kämpfen, sondern auch aufgrund parkender Fahrzeuge mit zu engen Straßen. So musste Hans-Werner Keil seinen Schneepflug auf halber Strecke in der Weststraße wieder rückwärts setzen. Durch die neue Einbahnstraßenregelung würden auf der linken Seite die Autos weiter in der Straße stehen, da die Fahrertür geöffnet werden müsste. In die Lohstraße könne das Räumfahrzeug gar nicht fahren. „Es ist eine Katastrophe.“

Auch über Weihnachten herrschte für die Mitarbeiter des Baubetriebshofs Hochbetrieb. „Die Kollegen haben richtig malocht“, lobt Leiter Baytz. So seien auch in Außenbereichen mit Radladern Wege frei geräumt worden. ▪ Marco Fraune

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