Liebevoll gestaltete Kunst in der Heesfelder Mühle

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Die Besucher konnten an zahlreichen Ständen stöbern und kaufen. ▪

HALVER ▪ Kunsthandwerk in allen Farben, Formen und Facetten – das bot der weihnachtliche Kunstmarkt in der Heesfelder Mühle am Wochenende. Freunde von außergewöhnlicher Kunst, Dekorationsartikeln und Handarbeiten kamen dort voll auf ihre Kosten.

Denn an mehr als zehn Ständen boten vor allem Künstler und Kunsthandwerker aus der heimischen Region ihre liebevoll gestalteten Produkte zum Kauf an. Nur das schlechte Wetter machte insbesondere jenen Anbietern zu schaffen, die ihre Zelte draußen aufgeschlagen hatten. So war auch das Marionettentheater Mummenschanz, das mit liebevoll gestalteten Figuren angereist war, angesichts des schlechten Wetters nur schwach besucht.

Viele der Anbieter waren bereits in den Vorjahren mit ihren Ständen in der Heesfelder Mühle vertreten gewesen. So auch Hiltraud Hartmann, die mit ihrer Freundin Annette Bänkert Selbstgefertigtes im Angebot hatte. „Wir sind bestimmt schon zum zehnten Mal dabei. Die Atmosphäre hier ist einfach toll, da kommt man gerne wieder“, so Hartmann. Sie selbst bot am Wochenende in der Kornmühle unter anderem Karten, Tischtücher und Topflappen an, die sie mit dem dänischen Kreuzstich kunstvoll bestickt hatte, während Annette Bänkert Aquarelle im Angebot hatte.

Doch auch selbst gemachte Stofftiere aus Kaninchenfell und Schafwolle, Schmuck wie Ohrringe, Ketten und Armbänder sowie Geklöppeltes gab es im Kornspeicher zu kaufen. Auch in der alten Dorfschule und im Kornspeicher hatten die Anbieter ihre Waren ausgelegt – und nicht selten kamen die Künstler auch mit den Besuchern ins Gespräch über ihre Arbeit. So erzählte unter anderem Glas-Künstlerin Wiltrud Steding von dem Verfahren des Fusings, das sie für ihre Arbeiten nutzt. Elke Pichlbauer informierte über die Herstellung von kalt gerührter Naturseife, die sie anbot und Dirk Münch beantwortete Fragen zu dem Schmuck und den Messern, die er aus altem Tafelsilber herstellt. Auch die klassischen Handarbeiten waren am Wochenende auf dem Kunstmarkt vertreten: ob nun gestrickt, gehäkelt, bedruckt, geklöppelt oder auch bestickt. So konnten die Besucher neben Karten und Weihnachtsdeko auch Hüte, Socken, Handschuhe, Kinderkleidung und Taschen mit nach Hause nehmen.

In der Kornmühle konnten sich die Besucher im Mühlencafé bei einer Tasse Glühwein oder Punsch aufwärmen, ein Stück Kuchen oder einen Kaffee genießen. Wer’s lieber deftig mochte, konnte vor dem Hofladen eine Suppe mit Würstchen genießen. Frisches Brot aus der Steinofenbäckerei konnten die Gäste auch erstehen. J svh

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