„Leyer Sonnenschein“: Stadt reduziert Preise

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Da ist noch reichlich Platz: Am „Leyer Sonnenschein“ sind bislang sieben Grundstücke verkauft – und 16 sind frei. Die obere Baureihe gibt es derzeit zum vergünstigsten Preis zu kaufen.

HALVER -  Platz fürs Eigenheim: Im Neubaugebiet „Leyer Sonnenschein“ sind noch einige Baugrundstücke frei. Kämmerer Markus Tempelmann geht daher in die Offensive – und bewirbt die Bauplätze weit über Halvers Grenzen hinaus. Wer schnell zuschlägt, bekommt sogar einen Rabatt und Sonderzahlungsmöglichkeiten.

Von Lisa-Marie Weber

Das neue Wohngebiet soll mit Leben gefüllt werden. Markus Tempelmann schaltete daher Anzeigen in den Nachbarstädten, aber auch in Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm. Offenbar mit Erfolg, wie er jetzt im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger erzählte. Es habe bereits einige Anfragen auch aus umliegenden Städten gegeben. „Einige könnten durchaus bald zum Abschluss kommen. Es besteht konkretes Interesse“, sagte Tempelmann. Er ist sich sicher, dass die Stadt am „Leyer Sonnenschein“ ein gutes Angebot für Bauwillige geschaffen hat.

Mit der aktuellen Rabattaktion will der Finanzexperte Unentschlossene jetzt für Halver gewinnen. Bei einem Quadratmeterpreis in Höhe von 64 statt reuglär 95 Euro, wären für ein 500 Quadratmeter großes Grundstück rund 34 000 Euro fällig (siehe Info-Kasten). „Das ist ein super Preis für diese gute Lage“, ist sich Tempelmann sicher.

Warum bislang erst ein Drittel der Grundstücke verkauft sei, ließe sich nur vermuten. Aber in Gesprächen mit Interessenten habe sich schon mehrfach herausgestellt, dass viele Bauherren Vorbehalte in Sachen Erbpacht hätten. Wie bereits berichtet, ist neben dem einmaligen Preis fürs Grundstück auch 99 Jahre lang ein Erbbauzins an die Kirche fällig. „Ich bin gerne bereit, Interessenten das komplexe Verfahren zu erläutern. Viele wissen auch nicht, dass es sich um einen gesenkten Erbbauzins handelt“, meinte Tempelmann. Man sei auch, entgegen des Glaubens vieler, Eigentümer und nicht bloß Pächter. Der Begriff „Erbpacht“ führe oft in die Irre. Im Anschluss an die Gespräche seien diese Vorurteile dann aber meist aus dem Weg geräumt.

Die Nähe zum Evangelischen Friedhof sei zudem eher ein Vor- als ein Nachteil, wirbt der Kämmerer. „Die Halveraner, die schon dort wohnen, schätzen die Ruhe.“ Dennoch sei die Lage zentral und alles schnell erreichbar. Bis zum 15. Februar läuft die Sonderaktion der Stadt Halver noch. Wer bis dahin einen notariellen Kaufvertrag unterzeichnet, muss erst am 1. Februar 2015 zahlen.

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