Klangschöne Melodien im Kulturbahnhof Halver

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Halver - Klangschöne Melodien von Johann Sebastian Bach bis Adele vereinten die Musikschüler von Vera und Franz-Josef Frings im Kulturbahnhof in einem (nicht nur) weihnachtlichen Programm. Auf Klavier, Klarinette und Saxofon ließen Anfänger und fortgeschrittene Schüler an ihren Lernfortschritten teilhaben

So besinnlich und andächtig der Auftakt mit Bachs Choral „Schafe können sicher weiden“ aus der Kantate BWV 208 gelang, so beschwingt waren Lehrer und Schüler mit Brahms „Ungarischem Tanz Nr. 5“ unterwegs. Beide Stücke trugen Dietrich Turck und Vera Frings gemeinsam am Flügel vor. 

Das Spiel zu vier Händen bot Vera Frings, Klavierlehrerin der Musikschule Volmetal, zudem Gelegenheit, ihrer Freude über den Umzug des Flügels aus einem Klassenraum der Musikschule in den Kulturbahnhof Ausdruck zu verleihen. Sie sei seit zehn Jahren an der Musikschule beschäftigt und habe sich seither dafür eingesetzt, dass der Flügel an einen Ort komme, wo auch Konzerte stattfinden können. 

Möglich geworden war der Umzug dank einer von diversen Sponsoren finanzierten und der Firma Pierenkemper gebauten Garage im Nebenraum des großen Saals, wo der Flügel nach Konzerten sicher und gut geschützt stehen kann. 

Im Wechsel widmeten sich die Klavierschüler von Vera Frings sowie die Klarinetten- und Saxofonschüler ihres Ehemannes Franz-Josef großen Komponisten und ihren Werken. 

Als Gäste nahmen Justus Kreimeyer aus Overath (Klarinette) und sein jüngerer Bruder Titus (Oboe) sowie Alexandra Schrell aus Wermelskirchen (Oboe) an dem Vorspiel teil. Mit der markanten Klangfarbe der Oboe und gefühlvollen Ohrwürmern wie Bachs „Air“ – auswendig, mit viel Wärme und Gefühl von Justus Kreimeyer vorgetragen – brachten die drei jungen Virtuosen zusätzliche Farbtupfer in das Vorspiel ein. 

Neben weihnachtlichen Klassikern wie „Süßer die Glocken nie klingen“, „Jingle Bells“ und „Ihr Kinderlein, kommet“ bekamen die Zuhörer eine Vielzahl berührender, anregender und lange nachklingender Melodien zu hören. Emmely Eder (Klavier) beispielsweise ließ mit Leonard Cohens „Hallelujah“ träumen.

 Der bezaubernde „Tanz der Zuckerfee“ aus dem Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowski – von Jasmin Giesler (Klavier) vorgetragen – entführte in märchenhafte Gefilde. Mit „Strong“ von Jarrod Radnich, einem anspruchsvollen, schwierigen Stück, gelang Celine Hamm ein großer Wurf. Barockmusik und Moderne, Klassik und Romantik vereinigten die Musikschüler in ihrem farbenreichen Programm. 

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