Jugendtreff als neues Sentiris-Projekt

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Duell am Kicker in den Räumen, die noch vom Ganztagsbetrieb der Grundschule genutzt werden. Erste Aufgabe wird es sein, den Betrieb zeitlich abzustimmen und die Räume nutzbar zu machen.

Halver - Wann es richtig los geht mit dem „neuen“ Jugendtreff in Oberbrügge, ist zurzeit noch offen. Doch die wichtigste Personalie ist geklärt: Kerstin Herbert wird die Einrichtung im Bürgerhaus leiten.

Die 52-jährige Sozialpädagogin, die seit 26 Jahren in Halver lebt, hat ihre Stelle in Trägerschaft der gemeinnützigen Sentiris GmbH zum ersten Februar angetreten. Zuvor war sie tätig im offenen Ganztagsbetrieb und bringt Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen aus Lüdenscheid mit, wo sie acht Jahre im Zentrum für jugendliche Diabetiker arbeitete. 

Das Projekt Sentiris hätte sie gereizt, sagt sie über ihre Motivation. Angebote zu schaffen für unterschiedliche Alterslagen und den Ortsteil Oberbrügge stärker mit Halver zu vernetzen – dieser Herausforderung will sie sich in den Räumen am Nocken nun stellen. Dazu wird in den kommenden Wochen viel Netzwerkarbeit gehören, „Klinken putzen“ bei Familien und Institutionen, wie Kristian Hamm, Geschäftsführer von Sentiris, es nennt. 

Keine Angebote „überstülpen“ 

Denn das Ziel ist es, der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 21 Jahren keine Angebote „überzustülpen“, sondern auf den vorhandenen Bedarf zu reagieren. Für Anregungen und Ideen ist die neue Leiterin des Treffs daher offen. „Ich gehe das völlig unbefangen an“, sagt sie. Dafür hat sie 26 Stunden Zeit in der Woche. 

Dieses Kontingent wird über den Märkischen Kreis und die Stadt Halver finanziert, um ein Betreuungs- und Begleitungsangebot für etwa 600 Kinder und Jugendliche in diesem Bereich zu schaffen. 17 Stunden werden konkret für den Treff in Oberbrügge zur Verfügung stehen, weitere 9 Stunden für die sogenannte aufsuchende Arbeit – das sind Projekte, die außerhalb der Einrichtung stattfinden, um weitere Jugendliche zu erreichen und sie vielleicht auch für den Treff zu interessieren. 

Bauarbeiten noch im Gange 

Wann der Jugendtreff nun genau öffnet, ist zurzeit noch unklar. Die vorhandenen Räume werden noch mitgenutzt durch den offenen Ganztagsbetrieb der benachbarten Grundschule. Die Arbeiten für die notwendige räumliche Trennung sind noch im Gange.

Eine parallele Nutzung ist in der Praxis nicht machbar und auch nicht durch den Märkischen Kreis vorgesehen. Etwa nach den Osterferien, so die Einschätzung von Kristian Hamm, dürften dann die Türen im Bürgerhaus für die jungen Oberbrügger offenstehen.

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