Kinder wollen hoch hinaus

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Seit Donnerstag bauten 137 Jungen und Mädchen in der FeG Bever eine Lego-Stadt. Am Sonntag nach dem Gottesdienst präsentierten sie die Bauten stolz ihren Eltern.

HALVER -  „Beim Bever-Kinder-Lego-Spaß ist was los. Wir bauen eine Lego-Stadt riesengroß.“ Im Gottesdienst am Sonntag „schmetterten“ die fast 140 Jungen und Mädchen, die seit Mittwoch beim Lego-Projekt der Freien evangelischen Gemeinde Bever dabei waren, noch einmal den Hit dieser Freizeit.

Text und Musik von „Stein auf Stein“, dem Lego-Lied, stammen von Ruthild Eicker-Grothe. Knut Ahlborn und seine Frau Margarethe koordinierten das Projekt, das von Jugendpfarrer Johann Schick sowie Sven Görke geleitet wurde. Im Familiengottesdienst am Sonntag zeigten die Kinder (endlich) ihren Eltern die urbane Stadt. „Wenn wir eine Lego-Stadt bauen, geht es immer sofort in die Höhe“, schilderte Ahlborn seine Beobachtung. Hohe Türme seien immer faszinierend, meinte der Pfarrer. So, wie die Erbauer des Turms zu Babel, würden viele Menschen heutzutage denken, Gott nicht mehr zu brauchen, meinte Ahlborn. Es herrsche die Mentalität: „Hauptsache mir geht es gut. Gott ist der, der mein Leben schön machen soll.“ Dort, wo sich Menschen gegen Gott stellten, seien sie gottlos. Hierin sieht Knut Ahlborn eine wesentliche Ursache für Uneinigkeiten und Streitigkeiten unter den Menschen.

Die Freizeit mit ihren unterschiedlichen Workshops war auch ein kleiner Vorgeschmack auf das traditionelle Kids Camp, das wieder in den Sommerferien vom 21. Juli bis 4. August im Schwelmersiepen stattfindet. -  dela

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