Halver rüstet Laternen auf LED-Technik um

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Otto Lippert von den Stadtwerke demontiert die alten Quecksilberdampfleuchten von den Straßenlaternen, um sie mit neuer LED-Technik auszurüsten.

Halver - Die Quecksilberdampflampen werden nicht mehr hergestellt und müssen über kurz oder lang ausgetauscht werden. In der Stadt Halver geschieht dies bereits jetzt, denn noch gibt es für den Wechsel zur modernen LED-Lichttechnik Zuschüsse vom Bundesumweltministerium.

Von Det Ruthmann

173 Straßenlaternen, so erklärt Kai Hellmann von der Stadtverwaltung gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger, seien bereits im Jahr 2012 mit moderner LED-Lichttechnik ausgestattet worden. Im vergangenen Jahr wurde die Austauschaktion durch die Stadtwerke Halver fortgesetzt. Dabei wird nicht das Leuchtmittel an sich ausgetauscht, sondern der komplette Lampenkopf.

Für Otto Lippert und seine Kollegen von den Stadtwerken bedeutet dies, unten am Laternenmast das Stromkabel zu lösen, dann mit dem Steiger hochzufahren, die Schraube zu lösen, mit welcher der Lampenkopf befestigt ist und diesen mit der Quecksilberdampflampe abzuheben und den neuen Kopf mit den LED’s anzubringen.

Im letzten Jahr wurde diese Arbeit bereits 279 Mal durchgeführt. In dieser Woche haben die Mitarbeiter der Stadtwerke die Arbeit dazu wieder aufgenommen. Insgesamt sollen in diesem Frühsommer beziehungsweise Sommer, so erklärt Kai Hellmann, 291 Straßenlaternen umgerüstet werden.

Die Gesamtmaßnahme koste 330 000 Euro, davon würden 20 Prozent vom Umweltministerium gefördert. Daher wechsle man auch jetzt schon die teilweise 40 bis 50 Jahre alten Leuchten aus, auch wenn sie noch funktionieren würden. Im Moment sei das zwar viel Geld, doch das hätte sich in zwölf Jahren amortisiert. Denn jedes Jahr würde man 145 000 Kilowattstunden oder 25 700 Euro durch die energiesparende LED-Technik einsparen. „Und die haben eine bessere Ausleuchtung“, fügt der Stadtwerke-Techniker hinzu, der gestern unter anderem die Laternen an der Hautmontstraße umrüstete.

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