Dorfplatz Schwenke auf der Zielgeraden

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Der Freischnitt für den Aussichtspunkt ist abgeschlossen.

Halver - „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagt Bernd Eicker über den Dorfplatz in Schwenke, das Leader-Projekt des TuS Ennepe auf der Höhe der FK-Söhnchen-Arena.

Wie eine Pyramide ist ein Sandhaufen auf dem Gelände aufgeschichtet, der den Belag für den künftigen Bolzplatz liefern soll. Einige Geräte und Einbauten, die noch benötigt werden, müssen noch bestellt werden. Etwa im Frühjahr, schätzt Eicker, der das Antragsverfahren für die Förderung vorangetrieben hat, dürfte der multifunktionale Begegnungspunkt in Betrieb gehen. 

Der Aussichtspunkt, das „Tor zu Südwestfalen“, so der Leader-Arbeitstitel, liefert aber bereits jetzt bei gutem Wetter einen überragenden Blick über 180 Grad vom Hagener Süden über Lüdenscheid bis Richtung Gummersbach. Der Freischnitt ist weitgehend abgeschlossen. 

Schützhütte für Wanderer geplant

Am Ende der Maßnahme sollen dort Bänke stehen und eine Schutzhütte für Wanderer. Auch Radler sollen dort einen Knotenpunkt für Touren in der Umgebung vorfinden. Die Ausschilderung des Wegesystems steht noch aus. Eicker steht in Kontakt zur Bezirksregierung in Arnsberg, um die Übertragung der Fördermittel ins kommende Jahr bewilligt zu erhalten. 

Bänke laden zum Verweilen ein. Einen ersten Eindruck vom Dorfplatz erhält man schon jetzt.

„Lebenswerte Städte und Dörfer“ lautete das Handlungsfeld, in dem sich der rührige Sportverein jetzt engagiert und nicht nur seine vorhandene Infrastruktur, sondern auch die erforderliche Manpower einbringen will. Insgesamt sind es knapp 80 000 Euro, die am Ende in dem Projekt stecken werden. Gemäß den Förderrichtlinien fließen zwei Drittel der Gelder aus dem Förderprogramm für den ländlichen Raum, das verbleibende Drittel muss der Verein aus eigenen Mitteln beisteuern.

Erst kürzlich hatte die Leader-Arbeitsgruppe eine Reihe weiterer Vorhaben für die Kommunen Oben an der Volme freigegeben. In Halver war das unter anderem das Projekt PopUp-City, mit dem der Stadtmarketing-Verein Halver für eine Belebung der Innenstadt sorgen will. Das Votum bedeutet, dass damit die Anträge zur Finanzierung in Arnsberg abgegeben werden können. 

Bis Ende 2020 sind noch Anträge auf Fördermittel möglich. Für Kleinprojekte bis zu einer Größenordnung von 2000 Euro ist das bürokratische Verfahren deutlich entschlackt. 

Nähere Auskünfte gibt es bei Friederike Schriever: leader@ obenandervolme.de Tel. 0 23 59/66 14 44 Stadt Kierspe Springerweg 21, 58566 Kierspe.

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