40 Schilder aufgestellt

Heimische Landwirte auf dem Weg zur Klimaneutralität

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Detlef Enneper, Fabian und Harald Hager sowie Thomas Wiethege (von links) stellten jetzt die Kampagne „Natürlich CO2 binden“ vor. Die Landwirte zeigen auf 40 Plakaten, wie viel CO2 gebunden und Sauerstoff freigesetzt wird.

Halver - Die Heimischen Landwirte beteiligen sich an einer Kampagne zum Thema Klimaneutralität. Dafür haben sie 40 Schilder aufgestellt. 

Ein Hektar Grünland bindet sechs Tonnen Kohlendioxid und setzt vier Tonnen Sauerstoff frei, beim Silomais sind es sogar 14 Tonnen CO2, die pro Hektar gebunden werden, und im Gegenzug gibt es neun Tonnen Sauerstoff, die der Silomais dafür frei setzt.

Solche Informationen werden Spaziergänger und Wanderer in Kürze an insgesamt 40 Stellen auf Halveraner Gebiet auf großen Plakaten lesen können. Denn der Landwirtschaftliche Ortsverein hat sich in Kooperation mit der Raiffeisen Südwestfalen eG der Aktion „Natürlich CO2 binden“ angeschlossen und eben 40 solcher Plakate angeschafft, die darauf hinweisen, wie viel CO2 Wiesen, Maisfelder, Kartoffel- sowie Weizenäcker und auch Wälder binden und gleichzeitig Sauerstoff produzieren, um diesen in die Luft abzugeben. 

Aktion des Landwirtschaftlichen Ortsvereins

„Wir sind auf dem Weg zur Klimaneutralität“, sagt Fabian Hager, der die Aktion des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Halver jetzt mit dem Vorsitzenden Thomas Wiethege, Harald Hager und Detlef Enneper von der Raiffeisen Südwestfalen eG vorstellte. Dabei wiesen sie gleich darauf hin: „Das sind nicht unsere Zahlen, sondern die vom Bundesumweltministerium.“ Interessierte finden weitere Informationen zu dieser Kampagne im Internet unter www.co2-acker.de. 

Dort kann man erfahren, dass durch einen Hektar Obstbäume 16 Tonnen CO2 gebunden und zehn Tonnen Sauerstoff freigesetzt werden. Ein 10 000 Quadratmeter großes Kartoffelfeld bindet elf Tonnen CO2 und gibt sieben Tonnen Sauerstoff in die Luft ab, beim Wald sind es sechs Tonnen CO2 und vier Tonnen Sauerstoff. Letztlich bedeutet dies, dass die rund zehn Hektar große Weide, an der Thomas Wiethege, Fabian und Harald Hager sowie Detlef Enneper die Aktion vorstellten, und das gegenüberliegende Maisfeld, das etwa acht Hektar groß ist, zusammen insgesamt 172 Tonnen CO2 binden und 112 Tonnen Sauerstoff freisetzen.

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