Hochmoderne Polizeiwache in Halver

Nadine Bodora gehörte zu den ersten Polizeibeamten, die in der grundlegend renovierten Polizeiwache an der Frankfurter Straße Dienst in der Zentrale verrichten musste. - Fotos: Ruthmann

Halver - Man sagt, dass die Polizeiwache in Halver nun zu den modernsten in Nordrhein-Westfalen gehört: Am Freitag konnte Landrat Thomas Gemke als Chef der Kreispolizeibehörde das grundlegend renovierte und energetisch sanierte Gebäude wieder seiner Bestimmung übergeben.

Und dabei ließ er sich von Wachleiter Thorsten Ausborn die verschiedenen Räume bei einem Rundgang zeigen - von der Hauptwache über den großen Aufenthalts- und Besprechungsraum über Asservatenraum und Waffenkammer bis hin zu den Umkleide- und Sanitärräumen. Natürlich waren auch Bauherr, Architekt und Hausherr sowie weitere Polizeibeamte - darunter der ehemalige Wachleiter Torsten Hecker - zu der Eröffnung eingeladen worden.

Ihnen und auch Bürgermeister Dr. Bernd Eicker gegenüber bezeichnete der Landrat die Wache als „gute Stube, die pünktlich fertig geworden ist“. Gemke erinnerte daran, dass es die Wache seit 1972 in Halver gebe und sich daher auch die Gegebenheiten deutlich verändert hätten. So sei rund ein Drittel der Polizisten heute weiblich - ein Umstand, dem mit Umkleide- und Sanitärräumen natürlich Rechnung getragen werden müsse. Zudem mussten nicht nur die Heizung erneuert, Wände versetzt, die Statik geändert, neuer Estrich eingebracht werden, sondern wurde ebenso die neueste Sicherheitstechnik verbaut. Dazu gehören beispielsweise auch abschließbare, schusssichere Fenster.

Bürgermeister Bernd Eicker gab den Beamten in der Wache nicht nur die besten Wünsche mit auf den Weg, sondern betonte auch, wie wichtig es für die Halveraner sei, die Nähe zur Polizei zu spüren. Davon hänge maßgeblich das persönliche Sicherheitsgefühl der Menschen ab. Gleichzeitig freute sich das Stadtoberhaupt, dass die Polizei auch in Zukunft präsent in der Stadt im Grünen sein wird. Lob gab es zudem von allen Seiten für die Zusammenarbeit, „die wunderbar geklappt hat“.

Mit den heimischen Handwerkern, die für die Zeiteinhaltung und für nachhaltige Qualität sorgen würden, und für die Polizeibeamten, die sich ebenfalls einbrachten und die „Umzugskalamitäten“ auf sich nahmen. „Zuerst wollten ja einige in unserem Ausweichquartier bleiben, weil es besser sei“, sagte Wachleiter Thorsten Ausborn mit einem Lächeln, „doch als wir dann die neue Wache gesehen haben, sind wir gerne wieder umgezogen.“

Von Det Ruthmann

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