Traditionelles Fußballspiel Westfalen gegen Rheinland in Woeste

Rheinland triumphiert

Die Rheinländer feierten ihren Sieg nach dem Derby ausgelassen.

HALVER - Es ist ein „Länder-Spiel“ mit Tradition: Das Derby Rheinland gegen Westfalen. In diesem Jahr konnten es die Rheinländer erneut für sich gewinnen. Am Samstag gewannen sie die Partie in Woeste mit 3:2. Die Freude bei den rheinischen Freizeitkickern war groß - den Pokal haben sie sich nun zum dritten Mal hintereinander gesichert.

Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz: Im Vordergrund stand am Wochenende eindeutig der Spaß beider Mannschaften und der Zuschauer. Die Organisatoren rund um die Löschgruppe Bommert der Freiwilligen Feuerwehr Halver zeichneten auf dem Hof Hevendehl auch für die Verpflegung der Gäste verantwortlich. Bei kühlen Getränken, Pommes, Bratwurst und Salaten konnten sich die Besucher stärken.

Das war insbesondere für die Fans der Mannschaften nötig, die ihre Spieler lautstark anfeuerten. Ihre Verpflegung wurde von der so genannten „Pils-Feuerwehr“. übernommen. Ein Trecker zog die mobile Zapfstation während des Matches rund um das Spielfeld. Für die Spieler gab es indes eine ganz besondere Versorgung: Lag einer von ihnen nach einem Zusammenstoß am Boden, kamen zwei „Krankenschwestern“ gleich mit Heilmitteln vorbei - mit Hochprozentigem aus der Spritze. So warnte Moderator Michael Keil auch kurz vor Abpfiff das Catering vor dem Andrang der durstigen Spieler.

Bereits seit den 60er-Jahren gibt es das Duell zwischen Rheinland und Westfalen. Zeitweise war die Tradition in Vergessenheit geraten, das Spiel „eingeschlafen“. Vor einigen Jahren jedoch wurde sie reaktiviert, so dass seitdem wieder die Bewohner der Grenzgebiete von Wipperfürth und Halver auf dem Rasen gegeneinander antreten.

Bei der Siegerehrung überreichte Detlef Enneper von der Löschgruppe Bommert den Pokal an die Rheinländer, auch wenn ihm das „als echter Westfale“ ein wenig schwer fiel. Die Rheinländer feierten ihren Sieg ausgelassen mit dem Trainer und den Fans. Doch spätestens beim anschließenden Scheunenfest waren die Ländergrenzen schließlich egal. Bis zum frühen Morgen feierten die zahlreichen Besucher in Woeste ausgelassen zu der Musik von DJ Marc. - svh

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