Kunstverein ruft zur Mitmach-Aktion auf

Bei der Aktion des Vereins Vakt können alle Halveraner zum Thema „Frieden“ mitmachen.

Halver - „Eine Stadt - ein Bild“ lautet das Motto einer Aktion des Vereins Kunst Aktion Treff (Vakt), bei der alle Halveraner aufgerufen sind, zusammen mit den Vakt-Mitglieder ein Bild zum Thema „Frieden“ zu gestalten.

Wer mitmachen möchte, kann sich am Mittwoch, 19. November, eine Leinwand im Quartiersbüro an der Frankfurter Straße 28 abholen. „In einer Zeit, in der wir täglich mit der Gewalt und dem Tod konfrontiert werden und viele Menschen ihre Heimat verlassen müssen und einem ungewissen Schicksal entgegen sehen, möchten wir ein Bild des Friedens entwickeln“, heißt es in dem Flyer zu dieser Aktion.

Inhaltliche Vorgaben gibt es keine, jedes Bild sollte lediglich die Farbe Blau enthalten. „Jeder soll sein persönliches Verständnis von Frieden darstellen“, erklärt Vakt-Vorsitzende Karin Schloten-Walther. Daher kann auch jeder, vom Kindergartenalter bis zu den Senioren, mitmachen.

Leinwände in verschiedenen stellt der Kunstverein, sie können montags von 12 bis 15 Uhr und mittwochs von 11 bis 14 Uhr im Quartiersbüro abgeholt werden. Eine telefonische Absprache unter der Rufnummer 0 23 53/ 48 29 ist ebenfalls möglich.

Rund 50 solcher kleinen Leinwände stehen zur Verfügung, die anschließend zu einem etwa ein mal ein Meter großen Gesamtwerk zusammengesetzt werden sollen.

Sollten sich viele Halveraner an der Aktion beteiligen und genug kleine Friedensbilder geschaffen werden, dann kann es auch ein zweites großes Gesamtwerk geben, so die Vakt-Vorsitzende weiter. „Eine Stadt - ein Bild“ wurde bewusst ans Jahresende gelegt. Nicht, weil bald das „Fest des Friedens“ gefeiert wird, sondern vielmehr, weil „viele über die Feiertage Zeit haben“, erklärt Schloten-Walther.

Denn Abgabe-Termin für das „Bild für den Frieden“ ist Mitte Januar, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Wenn dann das Gesamtwerk zusammengestellt ist, soll dieses natürlich auch der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Am liebsten“, so Vorsitzende Karin Schloten-Walther, „schon in den Häusern der Kultur, in den Schieferhäusern, die der Verein wieder beziehen will“.

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