Kunststoffbelag bremst Fertigstellung des Pausenhofs an Lindenhofschule

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Baubereichsleiter Michael Schmidt gefällt der neugestaltete Pausenhof insgesamt gut, ist aber unzufrieden, dass der Kunststoffbelag für den Bolzplatz und den Bereich um die Rutsche wohl erst zu Beginn der Sommerferien aufgebracht werden kann.

Halver - Die Kinder der Lindenhofschule werden sich anscheinend noch etwas länger gedulden müssen, bis sie ihren neuen Schulhof nutzen können. Die neue Spiel- und Bolzplatzfläche kann wohl erst zu Beginn der Sommerferien fertiggestellt werden.

„Das Projekt war immer mit Terminproblemen behaftet und bleibt es bis zur letzten Sekunde“, sagt Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen bei der Stadt Halver, über die erneute Verzögerung.

„Es gibt offensichtlich Schwierigkeiten mit dem Lieferanten des Kunststoffbelags für den Bolzplatz“, sagt Schmidt. Deswegen soll Anfang Juni ein klärendes Gespräch stattfinden. „Im schlimmsten Fall könnten die abschließenden Arbeiten wegen der Lieferengpässe erst Anfang der Sommerferien gemacht werden.“

Der Ausführungsplan für die Spiel- und Bolzplatzfläche an der Lindenhofschule.

Übrige Arbeiten sind im Zeitplan

Das Kunststoff-Problem sei der enormen Baukonjunktur geschuldet, erklärt Schmidt. „So eine angespannte Auftragssituation habe ich noch nie erlebt. Das Geld und die Aufträge sind da, aber die Firmen haben keine Leute, die sie ausführen können.“

Abgesehen davon befänden sich die anderen Arbeiten aber im Zeitplan, wie der Baubereichsleiter erklärt. „Wir brauchen noch 14 Tage.“ Diese Frist habe auch die ausführende Firma, das Landschaftsarchitekturbüro Roland Pfeiffer, zuletzt genannt, die insgesamt für die Neugestaltung des Platzes verantwortlich ist.

Die Pflasterarbeiten um den Bolzplatz sind auf den letzten Metern. Der Kunststoffbelag für den Platz lässt aber noch auf sich warten.

Mit dem bisherigen Ergebnis ist Schmidt zufrieden. Der Sandkasten wurde mit einem neuen Pflaster eingefasst, ebenso die neue Rutsche, bei der ebenfalls noch eine schützende Kunststoffschicht rundherum fehlt.

Um das schon vorhandene Klettergerüst auf der Rasenfläche liegt nun ein Kreis aus Fallschutzkies und soll anstatt der vorher dort ausliegenden Matten vor Verletzungen beim Spielen schützen. Anstelle einer zuvor geplanten bepflanzten Böschung wurden mehrere Sitzstufen aus Natursteinblöcken in den Hang gebaut, sodass die Kinder dort zum Beispiel sitzen und ihr Pausenbrot essen können.

Bolzplatz, Rutsche, Fallschutzkies

„Mir gefällt das sehr gut“, sagt Schmidt zum bisherigen Gesamtergebnis. „Das sah früher aus wie ein Truppenübungsplatz.“ Spielende Kinder würden Rasen nun mal mit der Zeit umpflügen. Deswegen ist er zufrieden mit der „großen Lösung“, den gesamten Schulhof zusammen mit den Spielflächen umgestalten zu lassen.

Um die neue Rutsche kommt ebenfalls noch ein Kunststoffbelag. Neu sind außerdem die Natursteinstufen.

Auch der neue Bolzplatz soll eine Verbesserung gegenüber dem vorigen darstellen. „Der war in den Hang gebaut und hatte nur eine wassergebundene Oberfläche“, sagt Schmidt. Das Pflaster um den Bolzplatz ist verlegt, auch Teile des Ballfangzauns stehen bereits.

Dieser wird aber zunächst noch zu einer Seite offen gelassen, damit die beauftragte Firma Zugang zum Platz hat, um eine Asphaltdecke als Trageschicht und darüber den Kunststoffbelag aufzubringen. Die beiden Fußballtore, eins kombiniert mit einer Torschusswand, das andere mit einem Basketballkorb, stehen zwar bereits auf dem unfertigen Platz, können aber auch erst dann aufgebaut werden, wenn der Belag fertig ist.

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