Mayweg wächst und kauft Fläche an Susannenhöhe

+

Halver - Die Firma Mayweg mit Hauptsitz in Halver-Oeckinghausen befindet sich auf Wachstumskurs. Für ein neues Logistik-Zentrum und für Montagearbeiten hat das Unternehmen eine Fläche von 13 150 Quadratmetern im Gewerbegebiet Susannenhöhe erworben. 

Es geht beim Grundstück um die Fläche hinter dem Neubau der Firma Meding bis zur Stichstraße, die zur früheren Förderschule an der Susannenhöhe führt. In diesem nördlichen Bereich des Gewerbegebiets steht zurzeit noch eine Fläche von 7000 Quadratmetern zur Verfügung, sagt Halvers Kämmerer Markus Tempelmann. Im südlichen Teil seien 20 000 Quadratmeter noch nicht verkauft. 

Nach dem Abschluss mit Mayweg seien 5,9 von 8,6 Hektar Fläche konkret vermarktet. Die Aussage vom Sommer diesen Jahres, innerhalb von zwei Jahren keine Flächen mehr anbieten zu können, sei möglicherweise eher optimistisch gewesen, sagt Tempelmann angesichts der Nachfrage. Mayweg ist tätig im Werkzeugbau und in der Kunststoffverarbeitung mit 130 bis 150 Mitarbeitern. 

Der Anteil des Automobilbereichs liege bei etwa zehn bis zwölf Prozent, erläutert Geschäftsführer Bernd Jannack. Von diesem Markt sei Mayweg damit eher unabhängig. Stärken liegen im Bereich der Elektroindustrie, Antriebssteuerung sowie der Schloss- und Schließsysteme. 

Jannack rechnet mit einer Realisierung des Neubaus etwa 2019/2020. Ziel sei es, die innerbetrieblichen Abläufe zu optimieren und einen der zwei Filial-Standorte in Lüdenscheid aufzugeben und von dort voraussichtlich 10 bis 15 Mitarbeiter der eigenen Montagegesellschaft mit zur Susannenhöhe zu holen. 

Weiteres Argument für die Erweiterung an der Susannenhöhe sei, dass man am Standort an der Daimlerstraße in Oeckinghausen mehr Platz gewinne. Dort arbeiten zurzeit 64 Spritzgussmaschinen. Geplant sei mittelfristig, dort auf bis zu 70 der Automaten zu kommen, um der Nachfrage und den Kundenwünschen noch besser nachkommen zu können. Es gehe darum, „mittelfristig eine Wachstumsstrategie zu realisieren. Wir arbeiten in einem umkämpften Bereich“, sagt Jannack, „und müssen mit den Kundenwünschen mitwachsen.“ 

Die Entscheidung sei letztlich für Halver gefallen, „weil wir uns hier immer wohlgefühlt haben“. Das interkommunale Gewerbegebiet Rosmart sei nicht in Frage gekommen. Vorhandene Reserveflächen in Oeckinghausen seien mit einem Grundstück von 3000 Quadratmetern und einer möglichen Hallengröße von 1800 Quadratmetern nicht ausreichend gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.