Kunst am Ei: Handbemalt oder auch im Häkelkleid

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Egal ob von Strauß oder Wachtel – jedes der ovalen Kunstobjekte faszinierte die Besucher.

HALVER ▪ Sie sind von fingernagel- bis nahezu handballgroß, überaus zerbrechlich und eigentlich eines der Naturprodukte schlechthin. Und schon immer sind sie für viele Leute ein ganz besonderes Sammelobjekt. Eben jene – und die, die die „Faszination Ei“ erst entdecken wollen – kamen am Wochenende in Halver voll und ganz auf ihre Kosten: Zum mittlerweile 19. Mal hatten die Mitglieder des Heimatvereins zum Ostereiermarkt ins Heimatmuseum eingeladen – und bereits am gestrigen Nachmittag zeigten sich die Organisatoren Rudi Olsen und Peter Bell mehr als zufrieden mit der Resonanz. Von Kerstin Zacharias

Und nicht nur sie: Auch die Aussteller, zum Teil seit vielen Jahren dabei, zum Teil aber auch als Premiere in Halver, zogen ein positives Fazit – auch wenn der Samstagvormittag aufgrund des Wetters eher schleppend angelaufen war. „Das hier ist wirklich eine schöne Atmosphäre und eine ganz tolle Clique“, erzählte beispielsweise eine der „Neuen“, die sonst immer nur zum „Gucken“ nach Halver gekommen war. Ein „alter Hase“ war dagegen unter anderem Karin Hermann aus Hagen. Mit ihren handbemalten Eiern, bei denen sie sich unter anderem auf Motive aus alten Kinderbüchern spezialisiert hat, ist sie schon seit vielen Jahren dabei. Und immer noch begeistert: „Halver ist einfach ‚meine‘ Ausstellung. Die Leute sind sehr interessiert, kommen jedes Jahr wieder und auch, wenn sie einfach nur schauen, macht es trotzdem Spaß“, erzählt die Hagenerin.

Und den hatten auch die hunderten Besucher, die zum Teil eine weite Anreise auf sich genommen hatten, um sich die „Kunst am Ei“ anzusehen. Dabei waren der Phantasie der Künstler keine Grenzen gesetzt: Ob handbemalt, mit Pailletten beklebt, im „Häkelkleid“ oder gefärbt und mit gekratzten Mustern verziert – jeder Sammler dürfte am Wochenende ein neues Schmuckstück mit nach Hause genommen haben.

Und somit hatte sich die Arbeit für Rudi Olson und seine Mitstreiter – auch in der Cafeteria herrschte Hochbetrieb – einmal mehr gelohnt. „Man ist im Vorfeld ja doch immer ein bisschen aufgeregt. Aber heute war‘s doch wirklich wieder toll.“

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