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Runde um den Block: Unterstützung gesucht

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Von: Florian Hesse

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Vivien Knoth, Inge Zensen und Jörg Rost in Handwerker-Kluft. An den Festival-Abenden sind sie verhindert. Unterstützung tut Not. 
Vivien Knoth, Inge Zensen und Jörg Rost in Handwerker-Kluft. An den Festival-Abenden sind sie verhindert. Unterstützung tut Not.  © Hesse, Florian

Kunst kommt von Können, und da kommt das Handwerk ins Spiel. Doch das fehlt den Organisatoren des Kulturspektakels „Runde um den Block“ vom 20. bis zum 22. Mai noch. Das Festival lebt von Künstlern, genauso aber von Freiwilligen und lokalen Akteuren, die das Wochenende an drei Abenden in Halver gestalten.

Halver - Ums Handwerk konkret geht’s am Handwerkerbaum an der Kreuzung von Frankfurter Straße und Herpiner Weg. Mindestens zwei Handwerker sollten es sein, die dort pantomimisch die Kleingruppen an Besuchern überraschen, sagt Inge Zensen, die seitens der Stadt federführend das Event mit organisiert.

Es müssen nicht einmal echte Handwerker sein, auch interessierte Komparsen können sich noch bei ihr bewerben und so zum Teil des Ensembles werden. Auch wer nicht an allen drei Abenden Zeit hat, kann sich noch bei ihr melden – den Abend sollte man von etwa 18 bis 22 Uhr allerdings durchhalten. Im Idealfall kämen die Darsteller, die sich synchron bewegen, aus Halver. Doch auch Auswärtige seien durchaus willkommen, sagt sie. Und auch an anderen Stellen wäre ein bisschen ehrenamtliche Unterstützung schön. „Schlangenmenschen brauche ich auch“, stellt sie beim Blick auf die Personalliste fest. Zu erreichen ist sie telefonisch unter Tel. 0 23 53/66 54 69 und per E-Mail an kulturzeit.halver@gmail.com.

Wer als Zuschauer dabei sein will, hat im Vorverkauf nur online die Gelegenheit über die Plattform eventim. Das ist insofern sinnvoll, weil auf diesem Weg die Gruppen mit 20, maximal 25 Personen, strukturiert werden können. Und von daher ist auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Maximal 900 Besucher sind möglich an den drei Abenden. Konzipiert ist das Kulturfest für Kleingruppen, die sich geführt zu den einzelnen innerstädtischen Veranstaltungsorten bewegen. Ziel ist der Rathauspark, wo das lokale Catering-Unternehmen Draut zeigen wird, was es kulinarisch drauf hat.

„Die Runde um den Block lebt von der Überraschung“, sagt Jörg Rost, der das Konzept entwickelt und in der Vergangenheit schon überaus erfolgreich umgesetzt hat. Dazu werden heimische Akteure mitgenommen: Chöre und Bands, Soundbäckerei, Handwerkerschaft, Fotoverein, Landsknechte, Jugendcafé Aquarium, Zeus & Konsorten – es werden auch viele bekannte Gesichter zu sehen sein neben den Künstlern von außerhalb, die die „Reisegruppen“ an überraschenden Orten finden werden.

Am Freitag, 20. Mai, und Samstag, 21. Mai, beginnt die Runde um den Block jeweils um 19 Uhr. Am Sonntag, 22. Mai, können die Besucher ab 17 Uhr Kulturhäppchen unterschiedlichster Art – Musik, Schauspiel, Performances, Zauberei, Lesungen, Walk Acts, Pyrotechnik, Lichtinszenierungen und dergleichen mehr – im Bereich der Innenstadt genießen.

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